Deutschland schiebt mehr Flüchtlinge nach Griechenland ab

Berlin - Deutschland hat im ersten Halbjahr mehr Flüchtlinge nach Griechenland abgeschoben. In den ersten sechs Monaten des Jahres gab es 388 Abschiebungen nach Griechenland, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag hervorgeht, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Im Gesamtjahr 2024 waren es 220 Abschiebungen aus der Bundesrepublik nach Griechenland.

Gericht fordert Offenlegung von Dokumenten zu Öl-Pipeline in Uganda

Paris/Frankfurt am Main - Im Fall der umstrittenen Öl-Pipeline in Uganda hat ein Pariser Gericht den französischen Ölkonzern „Total“ zur Offenlegung von Beweisen verpflichtet. Das Unternehmen müsse Dokumente vorlegen, die belegten, dass es gemäß dem Gesetz zur Sorgfaltspflicht gehandelt habe, teilte die Organisation „Les Amis de la Terre France“, die mit weiteren Initiativen das Verfahren angestrengt hat, am Donnerstag mit.

Ghana: Ständige Militärpräsenz gegen illegalen Goldabbau

Accra/Frankfurt am Main - Im Kampf gegen den illegalen Goldabbau in Ghana will die Regierung künftig dauerhaft Soldaten einsetzen. Dies berichtete das ghanaische Nachrichtenportal "JoyOnline" am Mittwoch. Laut dem Minister für Regierungskommunikation, Felix Kwakye Ofosu, soll an 44 besonders betroffenen Orten sowie an allen wichtigen Flüssen des westafrikanischen Landes eine ständige Militärpräsenz eingerichtet werden.

Demokratie oder Machtkalkül: Guinea stimmt über neue Verfassung ab

Frankfurt a.M., Conakry - Ibrahima Kalil Diallo hat klare Worte für die Pläne der Militärregierung in seinem Land. „Es ist eine Maskerade“, sagt der 28 Jahre alte Aktivist, der sein Profil auf der Internetplattform X „Der Hartnäckige“ nennt. Wenn am Sonntag in Guinea über eine neue Verfassung abgestimmt wird, wird er ohne Frage „Nein“ wählen. Ob es etwas bringt, bezweifelt er allerdings: „Am Ende wird eh das Ja gewinnen.“ Dennoch versucht er als Vorsitzender der Bewegung „Renaissance der patriotischen Kräfte“, die Bevölkerung über die Inhalte des Referendums zu informieren.

Kirchen rufen zur Teilnahme am Klimaaktionstag auf

Berlin, Hannover - Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das ökumenische Bündnis „Churches for Future“ haben zur Beteiligung am weltweiten Klimaaktionstag am 20. September aufgerufen. „Die Schöpfung Gottes ist durch unser Handeln in einem bisher nicht gekannten Ausmaß bedroht“, erklärte die evangelische Umwelt-Bischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt am Donnerstag.

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