Hildegard Willer

ist freie Journalistin und lebt in Lima (Peru).

Artikel von Hildegard Willer

Genossenschaft in Venezuela
Kein Chef, ein Einheitslohn und ständig wechselnde Arbeitsplätze: Seit 50 Jahren wirtschaften die Genossenschafter von Cecosesola erfolgreich im krisengeschüttelten Venezuela. Und die Schlangen vor ihren Lebensmittelmärkten werden immer länger.
Auswanderer in Venezuela
Knapp 400 Menschen sind vor 170 Jahren aus Südbaden nach Venezuela ausgewandert. Heute leidet die Colonia Tovar wie das ganze Land unter einer schweren Wirtschaftskrise. Spenden aus der alten Heimat helfen.
Frühwarnsystem in Peru
Mit Sensoren und Kameras wollten Schweizer Gletscherforscher ein Dorf in den Anden vor gefährlichen Schlamm­lawinen warnen. Sie hatten nicht bedacht, wovor sich die Einwohner am meisten fürchten.
Hausangestellte
In Peru ist es bis in die untere Mittelschicht hinein gang und gäbe, eine Hausangestellte zu beschäftigen. Das tun auch Feministinnen ohne schlechtes Gewissen.
Islam
In der peruanischen Stadt Abancay predigt ein selbst ernannter muslimischer Führer eine Mischung aus traditionellem Inka-Glauben und Islam. Seine jugendlichen Anhänger sind begeistert.
Rohstoffabkommen mit Peru
Im Februar trafen sich in Lima Vertreter der Regierungen Deutschlands und Perus, um über die Umsetzung der Rohstoffpartnerschaft zwischen beiden Ländern zu sprechen. Deutsche Hilfswerke kritisieren die Partnerschaft. Dabei bietet das Abkommen neue Chancen, die Anliegen der Zivilgesellschaft einzubringen.
Faires Gold
Bald soll auch in Deutschland fair produ­ziertes Gold auf den Markt kommen. Schmuckliebhaber müssen dafür etwas tiefer in die Tasche greifen. Was haben die Produzenten davon?
Peru ist nicht nur ein Mutterland der Befreiungstheologie, sondern auch ihrer Gegner: Eine rechtskatholische Bruderschaft findet dort Mitglieder unter den Begüterten. Lange genoss sie die Gunst des Vatikans. Doch das hat sich geändert.
Journalistin, Universitätsdozentin und Beraterin eines Hilfswerkes: Das führt immer wieder zu Interessenkonflikten – gerade wenn es um die entwicklungspolitische Lobby- und Anwaltschaftsarbeit geht.
Kinderarbeit in Bolivien
In Bolivien dürfen nun schon 10-Jährige legal arbeiten. Der junge Peruaner Luis Enrique arbeitet für ein Paar neue Markenturnschuhe. Von Ausbeutung will der 13-Jährige nichts hören.

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