Forschung

Afrikanische Naturwissenschaftlerinnen werden in der internationalen Forschung kaum gehört; noch nie ging ein naturwissenschaftlicher Nobelpreis an den Kontinent. Die kongolesische Biologin Francine Ntoumi forscht in Brazzaville zu gefährlichen Infektionskrankheiten und ist ein Vorbild für ihre Studentinnen.
Dass Afrika ein Fünftel der Weltbevölkerung stellt und ein Viertel der weltweiten Krankheitslast trägt, spiegelt sich in der medizinischen Forschung kaum wider, zeigt eine aktuelle Übersicht.
Eine Sonderrichtlinie des österreichischen Bildungsministeriums stellt die Zusammenarbeit mit afrikanischen Universitäten auf die Probe. Forschende warnen vor einem entwicklungspolitischen Rückschritt.
Infektionen durch den afrikanischen Augenwurm machen in abgelegenen Regenwald-Dörfern viele Menschen arbeitsunfähig und können sogar zum Tod führen. Michael Ramharter hat diese Krankheit erforscht.
Die Asia Foundation und das German Institute of Development and Sustainability tauschen sich regelmäßig zu wichtigen Fragen aus. Zu verstehen, wie im globalen Süden und im Norden etwa über Chinas Entwicklungspolitik gedacht wird, ist für beide aufschlussreich. Gespräch mit Anthea Mulakala und Stephan Klingebiel
Wenn Wissenschaftler aus reichen Ländern im Süden forschen, sind sie auf die Mitarbeit von Kolleginnen und Kollegen vor Ort angewiesen, etwa bei der Datenerhebung. Deren Wissen wird dabei oft übergangen und in den Publikationen ihr Beitrag verschwiegen.
12 Millionen Mexikaner leben im Ausland. Darunter auch viele hoch Qualifizierte. Mit dem Netzwerk „Global Mx“ versucht der Staat, sie enger an die Heimat zu binden. 
Wissenschaftliche Arbeiten aus dem globalen Süden sind in der westlich dominierten Fachwelt stark unterrepräsentiert. Um wichtige Lücken zu schließen, muss die Forschung inklusiver und diverser werden. 
Viele Forscherinnen und Forscher im globalen Süden wollen mit ihrer Arbeit raus aus dem Elfenbeinturm und etwas bewirken. Doch oft schlägt ihnen Unverständnis und Misstrauen entgegen – oder es mangelt an Geld. Vier Erfahrungsberichte aus Afrika, Asien und Südamerika.
Das Bundesforschungsministerium steht in der Kritik, es spare vor allem bei Geistes- und Sozialwissenschaften. Von Kürzungen betroffen sind auch Projekte mit Partnern in Afrika und Lateinamerika. Beteiligte Forscherinnen und Forscher fürchten Schäden für künftige Kooperationen.
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