Welt-Blicke
Mexikos Präsident López Obrador will den Fortschritt auf die verschlafene Halbinsel Yucatán bringen – mit einer fragwürdigen Eisenbahnstrecke. Damit zerstört er einen der letzten von Indigenen bewohnten Urwälder Mexikos.
Kolumbiens Regierung will den Strafvollzug humaner gestalten. Dagegen gibt es große Widerstände, obwohl Gefängnisse wie „La Modelo“ damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben.
Seit China den Import von Plastikmüll aus Industrieländern gestoppt hat, schicken die ihren Müll nach Südostasien. Indonesien geht am schärfsten gegen diese importierte Plastikflut vor – mit gemischtem Erfolg.
Internationale humanitäre Unterstützung für den Südsudan fließt vor allem in Nothilfe. Ebenso wichtig wären aber örtlich geführte Projekte zu Ernährungssicherheit, Friedensförderung und geschlechtsspezifischer Gewalt.
Der somalische Journalist Abdalle Ahmed Mumin wurde wegen seiner Arbeit zweimal verhaftet. Im Interview sagt er, wie schlecht die Menschenrechtslage in Somalia ist und warum die Europäische Union ihre Zusammenarbeit mit dem Präsidenten überdenken sollte.
Rund vier Millionen Menschen weltweit haben keine Staatsangehörigkeit. Die Gründe sind vielfältig, die Folgen in der Regel gravierend: Die Betroffenen haben in ihrer Heimat nur schwer Zugang zu Bildung, Gesundheit und anderen Diensten. Und wenn sie anderswo um Asyl ersuchen, stoßen sie auf Unverständnis.
Wenn vom Sudan die Rede ist, dann fast nur noch von der Armee und der Miliz, die sich seit April bekriegen. Doch es gibt einen starken zivilen Widerstand, der die demokratische Revolution retten und sich den Militärs nicht unterordnen will.
Erstmals hat Brasilien ein Ministerium für indigene Völker. Was hat sich die Ministerin Sônia Guajajara vorgenommen? Sarah Fernandes hat sie befragt.
Seit vielen Jahren kämpfen die Honduranerinnen und Honduraner für eine UN-Kommission zur Bekämpfung der Straflosigkeit in ihrem Land. Unter der Präsidentin Xiomara Castro könnte es endlich klappen.
Während des 5. African Book Festivals war die mit internationalen Literaturpreisen ausgezeichnete Autorin Leila Aboulela zu Gast in Berlin. Dort erläuterte sie ihre Motivation zum Schreiben und die Wahl ihrer Themen.
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