Südafrika
Südafrika ist das einzige afrikanische Land in der G20. Für die reichen Länder ist der Kontinent damit angemessen vertreten. Doch die südafrikanische Regierung tut sich schwer mit dieser Stellvertreterrolle.
Fünf Jahre nach dem Massaker in der Platinmine von Lonmin im südafrikanischen Marikana kämpfen Opfer und Hinterbliebene noch immer um eine Entschädigung.
Auch in anderen Teilen der Welt wirken engagierte Menschen dem Populismus entgegen. Ein Pfarrer, ein Anwalt, ein Sozialarbeiter und eine Journalistin berichten.
Mit kleinen Baukasten-Reaktoren will die Atomindustrie neue Märkte in Asien oder Nordafrika erschließen – gefördert von der Europäischen Union.
Der Süd-Süd-Dialog zwischen kolumbianischen und südafrikanischen Aktivistinnen eröffnet neue Perspektiven und mobilisiert weitere Kräfte für eine nachhaltige Wirtschaft.
Südafrikas schwarze Mittelschicht gilt als wichtige neue Zielgruppe der Tourismusbranche. Die meisten verbringen ihren Urlaub in der Heimat – aber kaum jemand auf dem Campingplatz. Das ändert sich jetzt langsam.
Südafrikas Schulen bieten zunehmend Unterricht in Chinesisch an – gefördert von der chinesischen Regierung. Die Nachfrage ist groß. Viele einheimische Lehrer halten das nicht für sinnvolle Bildungshilfe.
Was bedeutet heute Solidarität mit Menschen im Süden? Darüber hat die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in Heidelberg mit Partnern aus Südafrika diskutiert. Zu ihrem zwanzigjährigen Bestehen stellte sie damit Anfang Juni auch ihr eigenes Selbstverständnis auf den Prüfstand.
Simone Knapp von der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika in Heidelberg hat die Antwort.
Vor knapp vier Jahren sind in Marikana in Südafrika mehr als 30 streikende Minenarbeiter von der Polizei getötet worden. Der deutsche Chemiekonzern BASF lehnt einen Hilfsfonds für die Hinterbliebenen der Opfer weiter ab.
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