Kenianischer Aktivist Mwangi nach Festnahme in Tansania wieder frei

Dakar/Nairobi - Der kenianische Aktivist Boniface Mwangi ist nach seiner Festnahme in Tansania wieder frei. Dies gab die kenianische Menschenrechtsorganisation KNCHR am Donnerstag bekannt. Es gehe ihm gut, doch die Kommission organisiere seinen Transfer von Südkenia, nahe der Grenze zu Tansania, in die Hauptstadt Nairobi für ärztliche Untersuchungen.

Entwicklungsministerin fordert mehr private Investitionen in Afrika

Berlin - Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) hat deutsche Unternehmen zu mehr Investitionen in Afrika aufgerufen. „Um das enorme wirtschaftliche Potenzial Afrikas voll auszuschöpfen, brauchen wir Investitionen - insbesondere solche, die durch privates Kapital finanziert werden“, sagte sie am Mittwoch auf einer Veranstaltung anlässlich des Afrika-Tags in Berlin. Mehr privates Kapital sei gerade in Zeiten sinkender öffentlicher Entwicklungsfinanzierung unerlässlich, um nachhaltige Entwicklung zu erreichen.

UN Women eröffnet Büro in Bonn

Berlin, Bonn - Die Frauenorganisation der Vereinten Nationen, UN Women, hat ein Büro in Bonn eröffnet. Der UN-Standort Bonn sei ein „Aushängeschild des deutschen Engagements in den Vereinten Nationen“, erklärte Außenminister Johann Wadephul (CDU) am Donnerstag in Berlin. Deutschland stehe fest hinter den Vereinten Nationen und für ein starkes multilaterales System. Dieses sei nur wirkungsvoll, wenn Frauen auf allen Ebenen gleichberechtigt teilhaben, betonte der Minister.

Venezuela wählt neues Parlament - Opposition boykottiert Urnengang

Berlin/Caracas - Im autoritär regierten Venezuela ist die Bevölkerung am Sonntag zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen. Die Abstimmung wird von einem politisch angespannten Klima der Repression überschattet. Oppositionsführerin María Corina Machado rief nach den offensichtlich gefälschten Präsidentschaftswahlen im Juli vergangenen Jahres zu einem Boykott auf. Allerdings lehnt nicht die gesamte Opposition in Venezuela eine Teilnahme ab.

Migration, Sicherheit, Rohstoffe: Europa und Afrika suchen Antworten

Brüssel - Die Außenminister der Europäischen Union (EU) und der Afrikanischen Union (AU) sind in Brüssel zu Beratungen über gemeinsame politische Prioritäten zusammengekommen. Mehr als 70 Regierungen sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter beider Staatenbünde nahmen an dem Treffen teil. Ziel der Gespräche war die inhaltliche Vorbereitung des siebten EU-AU-Gipfels, der noch in diesem Jahr in Afrika stattfinden soll.

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