UN-Entwicklungsprogramm verlegt 300 Stellen von New York nach Bonn

Bonn - Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) zieht Beschäftigte in New York ab und verlegt rund 300 Stellen nach Bonn. Etwa 100 Stellen würden in der spanischen Hauptstadt Madrid geschaffen, die bislang beim Hauptquartier in der US-Metropole angesiedelt waren, teilte das UN-Entwicklungsprogramm am Montagabend mit. New York bleibe aber die UNDP-Zentrale.

Merz hält an Einladung des syrischen Präsidenten nach Berlin fest

Berlin - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält an der Einladung des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa nach Deutschland fest. Die Einladung sei „durch die wohl notwendige Absage“ von Sonntag nicht aufgehoben, „sie besteht weiter“, bekräftigte Merz bei einer Pressekonferenz der CDU am Montag in Berlin. Er unterstrich, Deutschland habe Interesse an Frieden und Wohlstand in Syrien, auch weil viele hierzulande lebende syrische Flüchtlinge darauf warteten, in ihr Heimatland zurückkehren zu können.

Oxfam: Superreiche sichern sich Macht mit steigendem Vermögen

Berlin - Superreiche haben laut Oxfam im vergangenen Jahr ihr Vermögen besonders stark vermehrt: um 2,5 Billionen US-Dollar. Dabei schlage sich die Wirtschaftsmacht der Milliardärinnen und Milliardäre immer deutlicher in politischer Macht nieder und höhle die Demokratie aus, warnt die Entwicklungs- und Hilfsorganisation in ihrem diesjährigen Ungleichheitsbericht. Und während der Reichtum einiger weniger extrem wachse, lebe fast die Hälfte der Menschheit in Armut.

Unruhe nach Wahl in Uganda

Nairobi/Kampala - In Uganda ist Langzeitpräsident Yoweri Museveni im Amt bestätigt worden. Laut Wahlkommission kam der 81-Jährige bei der Wahl vom Donnerstag auf 71,6 Prozent der Stimmen, sein stärkster Gegner Bobi Wine auf 24,7 Prozent. Wine warf Museveni Manipulationen und Einschüchterung vor und rief die Bevölkerung auf, das Ergebnis nicht anzuerkennen.

Merz will mit al-Scharaa über Rückkehr von Syrern sprechen

Berlin - Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa kommt in der nächsten Woche für politische Gespräche nach Deutschland. Am Dienstagnachmittag trifft er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), wie der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag in Berlin mitteilte. Ein Thema des Treffens soll demnach die mögliche Rückkehr in Deutschland lebender Flüchtlinge nach Syrien sein. Das syrische Staatsoberhaupt trifft auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, wie das Bundespräsidialamt mitteilte.

Friedensnobelpreisträgerin Machado übergibt Medaille an Trump

Berlin/Washington - Die venezolanische Friedensnobelpreisträgerin Maria Machado hat ihre Medaille an US-Präsident Donald Trump weitergegeben. Das teilte ihre Partei Vente Venezuela nach einem Treffen Machados mit Trump am Donnerstag (Ortszeit) mit. Das Weiße Haus veröffentlichte ein Foto, auf dem der US-Präsident lächelnd die gerahmte Medaille des Friedensnobelpreises in den Händen hält.

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