Bericht: Viele Afghanen lehnen Geld für Aufnahmeverzicht ab

München - Die meisten der in Pakistan gestrandeten Afghanen mit deutscher Aufnahmezusage lehnen einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag) zufolge das Angebot der Bundesregierung ab, gegen Geld auf die Einhaltung der Aufnahmezusage zu verzichten. Von rund 700 angeschriebenen Betroffenen hätten bis Jahresende nur 167 das Angebot angenommen. Dagegen hätten 357 das Angebot abgelehnt, heißt es in der Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Schahina Gambir, die der Zeitung vorliegt.

"Ärzte ohne Grenzen": Angriffe auf Gesundheitswesen nehmen zu

Berlin - Die Angriffe auf medizinische Einrichtungen in Konfliktgebieten haben laut „Ärzte ohne Grenzen“ im vergangenen Jahr ein Rekordniveau erreicht. Weltweit gab es 1.348 Angriffe, bei denen 1.981 Menschen getötet wurden, wie die Hilfsorganisation am Mittwoch in Berlin mitteilte. Dies seien doppelt so viele Tote wie im vorherigen Jahr. Mehr als 80 Prozent von ihnen wurden laut dem Bericht „Medical care in the crosshair“ im Sudan getötet.

"Brot für die Welt": Davos soll Forum für globale Gerechtigkeit sein

Berlin - Mit dem Aufruf zum Einsatz für globale Gerechtigkeit wendet sich „Brot für die Welt“ zum Weltwirtschaftsforum in Davos an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Dazu gehörten Themen wie eine globale Milliardärssteuer und die Entschuldung von Ländern des Globalen Südens, erklärte das evangelische Entwicklungswerk am Mittwoch in Berlin.

Uganda: Armeechef droht Oppositionspolitiker Bobi Wine mit dem Tod

Nairobi/Kampala - Wenige Tage nach den Wahlen in Uganda hat Armeechef und Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba dem Oppositionspolitiker Bobi Wine mit dem Tod gedroht. Auf der Internetplattform X äußerte er in der Nacht auf Dienstag mehrfach das Ziel, den Präsidentschaftskandidaten der NUP-Partei tot zu sehen. „Seit letzter Woche haben wir 22 NUP-Terroristen getötet. Ich bete, dass der 23. Kabobi ist“, schrieb er unter anderem.

Klimaklage aus Pakistan gegen deutsche Unternehmen

Berlin - Wegen bei der Flutkatastrophe 2022 in ihrer Heimat verursachter Schäden ziehen 39 pakistanische Bäuerinnen und Bauern gegen RWE und Heidelberg Materials vor Gericht. Sie forderten von den Unternehmen, die zu den größten deutschen CO2-Verursachern zählten, eine anteilige Entschädigung, wie die Hilfsorganisation medico international und das „European Center for Constitutional and Human Rights“ (ECCHR) am Dienstag in Berlin mitteilten.

Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!
„welt-sichten“ schaut auf vernachlässigte Themen und bringt Sichtweisen aus dem globalen Süden. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Warum denn das?
Ja, „welt-sichten“ ist mir etwas wert! Ich unterstütze es mit
Schon 3 Euro im Monat helfen
Unterstützen Sie unseren anderen Blick auf die Welt!