UN: Millionen Flüchtlinge kehren in Heimatregionen im Sudan zurück
Genf, Port Sudan - Mehr als drei Millionen geflüchtete Menschen sind laut den UN in ihre Heimatregionen im kriegsgeplagten Sudan zurückgekehrt. In den betreffenden Regionen seien Häuser, Straßen und Infrastruktur schwer beschädigt oder zerstört und es mangele an staatlicher Unterstützung, warnte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Donnerstag in Genf.
USA reaktivieren Hilfsprogramme in Somalia
Nairobi/Mogadishu - Die US-Regierung hat Hilfsprogramme für Somalia wieder aufgenommen. Das erklärte das US-Außenministerium am Donnerstag auf der Plattform X. Die Programme waren Anfang Januar eingestellt worden, weil die somalische Regierung ein Lager des Welternährungsprogramms (WFP) zerstört hatte, in dem unter anderem von den USA finanzierte Hilfsgüter lagerten.
Unternehmen: Lieferkettengesetz soll weg
Berlin - 17 Wirtschaftsverbände unterschiedlicher Branchen fordern die sofortige und vollständige Aussetzung des nationalen Lieferkettengesetzes. Spürbare Entlastungen seien durch die bisherigen Pläne nicht zu erwarten, heiße es in einem Schreiben an Bundestag und Regierung, berichtet das „RedaktionsNetzwerk Deutschland“ (Donnerstag). Der am 16.
EKD-Friedensbeauftragter Kramer kritisiert Trumps "Friedensrat"
Frankfurt a.M., Landau - Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Friedrich Kramer, hat den von US-Präsident Donald Trump eingesetzten „Friedensrat“ kritisiert.
Venezuelas Präsidentin rechnet mit Lockerung von US-Sanktionen
Berlin/Caracas - Venezuelas amtierende Präsidentin Delcy Rodríguez rechnet mit einer Lockerung der US-Sanktionen. Freigegebene Gelder sollten zur Verbesserung des öffentlichen Gesundheitswesens, der Gasförderung und des Stromnetzes verwendet werden, sagte Rodríguez laut der staatlichen Nachrichtenagentur AVN am Dienstag (Ortszeit). Zugleich kündigte Rodríguez die Einrichtung eines Mechanismus an, mit dem eine transparente Verwendung der Gelder sichergestellt werden solle.
Trumps Wunschkandidat Asfura tritt Präsidentenamt in Honduras an
Tegucigalpa, Mexiko-Stadt - Rund zwei Monate nach den Wahlen in Honduras hat der rechtskonservative Wahlsieger Nasry Asfura das Präsidentenamt angetreten. In einer Einführungszeremonie am Dienstag (Ortszeit) vor dem Kongressgebäude versprach Asfura, den „Abbau des Staates” zu forcieren sowie Kriminalität und Unsicherheit zu bekämpfen. Asfura war im Wahlkampf von Donald Trump unterstützt worden. Der US-Präsident hatte Asfura als den “einzigen wahren Freund der Freiheit" bezeichnet.
Afrikas Krisen laut Analyse kaum Thema in den Medien
Bonn - Die humanitären Krisen mit der geringsten medialen Aufmerksamkeit ereignen sich laut einer Analyse der Hilfsorganisation Care vor allem auf dem afrikanischen Kontinent. Angeführt werde die Liste der 2025 am wenigsten beachteten Krisen von der Zentralafrikanischen Republik, teilte das Hilfswerk am Mittwoch zur Veröffentlichung seines Krisenreports mit.