Hilfswerke fordern von Berlin mehr Geld für globale Gesundheit

Düsseldorf, Berlin - Kirchliche Hilfsorganisationen fordern von der Bundesregierung nach dem Aus der US-Entwicklungsbehörde USAID mehr Geld, um „katastrophale Versorgungslücken“ weltweit zu schließen. Das Ende von USAID hätte eine Chance für die Weltgemeinschaft sein können, die Reihen zu schließen, sagte die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks „Brot für die Welt“, Dagmar Pruin, der „Rheinischen Post“ (Montag). Diese Chance sei bisher vertan worden.

Militärnahe Partei USDP sichert sich Wahlsieg in Myanmar

Neu-Delhi, Naypyidaw - Die militärnahe Partei USDP hat die Parlamentswahlen in Myanmar mit großer Mehrheit gewonnen. Nach vorläufigen Ergebnissen errang die USDP 231 von 263 Sitzen im Unterhaus, wie das Exil-Portal „Democratic Voice of Burma“ am Freitag berichtete. Die „Union Solidarity and Development Party“ hatte sich bereits vor der dritten Phase der Wahlen vergangenen Sonntag ausreichend Sitze gesichert, um gemeinsam mit den vom Militär ernannten Abgeordneten eine Regierung zu bilden.

Burkina Faso: Militärjunta löst Parteien auf

Nairobi/Ouagadougou - Die Militärjunta in Burkina Faso hat ein Dekret zur Auflösung aller politischen Parteien und Zusammenschlüsse verabschiedet. Die Entscheidung gehöre zu den politischen Reformen zur Neuaufstellung des Staates, begründete die Übergangsregierung am Donnerstag die Maßnahme laut dem Nachrichtenportal "LeFaso”. Entsprechende Gesetzesänderungen sollen im nächsten Schritt vom Übergangsparlament bestätigt werden. Die Aktivitäten politischer Parteien waren bereits suspendiert.

Humanitäre Lage im syrischen Kurdengebiet "extrem angespannt"

Frankfurt a.M., Al-Qamishli - Die humanitäre Situation in den kurdischen Gebieten in Syrien ist nach Einschätzung von medico international „extrem angespannt“. In den Nordosten hätten sich rund 150.000 Vertriebene geflüchtet, jüngst auch aus den kurdischen Stadtteilen von Aleppo, sagte die Syrienreferentin der Hilfsorganisation, Anita Starosta, am Freitag im syrischen Al-Qamishli.

Erdölgeschäfte: USA lockern Sanktionen gegen Venezuela

Berlin/Caracas. Nach dem US-Angriff auf Venezuela haben beide Regierungen den Weg für Erdöl-Geschäfte freigemacht. Venezuela hat ein Gesetz beschlossen, die USA erste Sanktionen gegen Venezuela aufgehoben. Damit könnten US-Unternehmen wieder mit Erdöl aus Venezuela handeln, erklärte das Finanzministerium am Donnerstag (Ortszeit). Voraussetzung sei, dass dies nach US-amerikanischem Recht geschehe und die beteiligten Bankkonten in den USA lägen.

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