Human Rights Watch sieht Weltordnung in Gefahr

Berlin - Eine autoritäre Welle von der Trump-Regierung bis nach China: Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch sieht die regelbasierte Weltordnung in Gefahr. Sie befinde sich in einer „existenziellen Krise“, die es so vergleichbar noch nicht gegeben habe, sagte der Deutschland-Direktor der Organisation, Philipp Frisch, bei der Vorstellung des am Mittwoch erscheinenden Jahresberichts 2026 in Berlin.

Genitalverstümmelung: Kindernothilfe befürchtet Rückschritte

Duisburg - Die Kindernothilfe warnt vor Rückschritten im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung. Am Horn von Afrika führt die anhaltende Dürrekatastrophe dazu, dass „mühsam erkämpfte Erfolge“ verloren gehen, erklärte die Hilfsorganisation am Dienstag in Duisburg mit Blick auf den Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (6. Februar).

"Ärzte ohne Grenzen" dringt auf Visa für Verletzte aus Gaza

Köln, Berlin - Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ fordert von der Bundesregierung, verletzten Menschen aus dem Gaza-Streifen eine Behandlung in Deutschland zu ermöglichen. Trotz der Aufnahmebereitschaft einiger Kommunen „steht uns hier das Innenministerium total im Weg und blockiert eben die Visavergabe“, sagte Lara Dovifat, bei der Hilfsorganisation verantwortlich für strategische Arbeit, am Dienstag dem Radiosender WDR 5. Das sei „fatal“.

Vorsichtige Erleichterung bei der Aids-Bekämpfung in Kenia

Nairobi - Benjamin Welu ist erleichtert. „Es gibt keine Knappheit bei Medikamenten“, sagt der Leiter eines Programms zur Aids-Bekämpfung in Kenia. „Unsere Kliniken bekommen von der Regierung weiterhin alle antiretroviralen Medikamente geliefert, die sie bestellen.“ Ein Jahr nach dem von US-Präsident Donald Trump angeordneten Stopp der US-Hilfszahlungen ist diese Feststellung durchaus eine Überraschung.

Costa Rica: Rechtspolitikerin Fernández bei Präsidentschaftswahl vorn

San José, Mexiko-Stadt - Laura Fernández von der Regierungspartei Souveränes Volk liegt im Rennen um die Präsidentschaft in Costa Rica vorn. Nach der Auszählung von 69 Prozent der Stimmen vereinte die Rechtspolitikerin Fernández knapp 50 Prozent auf sich, wie die Wahlbehörde am Sonntagabend meldete. Auf dem zweiten Platz befindet sich mit 32 Prozent Zustimmung der sozialdemokratische Kandidat Álvaro Ramos. Alle 18 weiteren Kandidaten für das höchste Amt des zentralamerikanischen Landes blieben bei der Wahl am Sonntag chancenlos.

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