Drei Pläne für israelisch-palästinensische Staatenlösung vorgestellt

Berlin - Eine israelisch-palästinensische Delegation hat am Donnerstag in Berlin drei Vorschläge für eine Zwei-Staaten-Lösung vorgestellt. Die vorgeschlagenen Modelle sehen eine Separation in zwei Staaten, eine Kooperation der Staaten bei spezifischen Themen bis hin zu einer Partnerschaft eines israelischen und eines palästinensischen Staats mit gemeinsamen Systemen vor. Initiiert wurde der Prozess „Two States - Different Alternatives“ („Zwei Staaten - Verschiedene Alternativen“) vom Israeli Sapir Handelman und dem Palästinenser Samer Sinijlawi.

UN-Hochkommissariat braucht dringend 400 Millionen Dollar

Genf - Das finanziell stark angeschlagene UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat internationale Geber zur freiwilligen Zahlung von 400 Millionen US-Dollar (339 Millionen Euro) für das laufende Jahr gebeten. Ohne das Geld müsse der weltweite Kampf für die Menschenrechte weiter eingeschränkt werden, warnte der Hochkommissar, Volker Türk, am Donnerstag in Genf.

Venezuela: Regierung trifft sich mit Oppositionsparteien

Berlin/Caracas - In Venezuela hat sich am Mittwoch (Ortszeit) erstmals seit dem US-Angriff auf das Land und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro ein Teil der Opposition zu einem Spitzengespräch mit Regierungsvertretern getroffen. Unter dem Namen „Programm für ein demokratisches Zusammenleben in Venezuela“ plant die Regierung unter der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez einen Dialog mit Teilen der Opposition, wie die staatliche Nachrichtenagentur AVN berichtete.

Angriff auf Krankenhaus von "Ärzte ohne Grenzen" im Südsudan

Nairobi/Juba - Im Südsudan ist bei einem Luftangriff ein Krankenhaus von „Ärzte ohne Grenzen“ getroffen worden. Bei dem nächtlichen Angriff von Regierungstruppen sei ein Lager zerstört und ein Mitarbeiter verletzt worden, erklärte die Hilfsorganisation am Mittwoch. Ein Großteil der für die medizinische Versorgung notwendigen Güter sei verloren. Ein weiteres Gesundheitszentrum in der Region Jonglei sei am Dienstag geplündert worden. „Ärzte ohne Grenzen“ war nach eigenen Angaben der einzige Anbieter von Gesundheitsversorgung für rund 250.000 Menschen in der Region.

USA bestätigen Einsatz von Militärteam in Nigeria

Abuja/Frankfurt am Main - Im Kampf gegen islamistische Gewalt haben die USA ein kleines Team von Soldaten nach Nigeria entsandt. Eine Erklärung des für Afrika zuständigen Generals des US-Militärkommandos Africom habe dies erstmals offiziell bestätigt, meldete die nigerianische Zeitung „Vanguard“ am Mittwoch. Bereits Ende Dezember hatten die USA mehrere Luftangriffe geflogen, um mutmaßliche Stellungen der Terrororganisation „Islamischer Staat in Westafrika“ (ISWAP) anzugreifen. Auch waren weitere militärische Schritte nicht ausgeschlossen worden.

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