WHO zählt 590 Angriffe auf palästinensische Gesundheitseinrichtungen

Genf - Seit Beginn des Krieges zwischen der Terrororganisation Hamas und Israel am 7. Oktober hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 590 Angriffe auf palästinensische Krankenhäuser, Arztpraxen und Ambulanzen erfasst. Bei Attacken auf Gesundheitseinrichtungen im umkämpften Gaza-Streifen seien 606 Menschen getötet und 774 verletzt worden, sagte der WHO-Beauftragte Rik Peeperkorn in einer Videokonferenz am Dienstag in Genf.

Zahl der Asylanträge 2023 deutlich gestiegen

Berlin - Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist 2023 stark gestiegen. Wie aus der am Montag vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge veröffentlichten Jahresstatistik hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr rund 329.000 Erstanträge auf Schutz in Deutschland gestellt, etwa 111.000 mehr als im Jahr davor. Die Zahl der Folgeanträge ging den Angaben zufolge im vergangenen Jahr zurück.

Bericht: Lage Homosexueller in Afrika deutlich verschlechtert

Berlin - Die Lage für Homosexuelle hat sich in zahlreichen afrikanischen Ländern laut Amnesty International deutlich verschlechtert. Grund dafür sei, dass im vergangenen Jahr in mehreren Staaten diskriminierende Gesetze ins Parlament eingebracht oder verabschiedet worden seien, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Dienstag in Berlin. Damit werde der Hass gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen (LGBTI) geschürt.

Malis junge Kulturszene auf dem Theaterfestival von Bamako

Bamako - „Staatsstreich billig zu verkaufen, Atomwaffen zu verkaufen, Terrorismus, Waffen, Imperialismus, Kolonialismus und Neokolonialismus zu verkaufen“ - so beginnt das Theaterstück der „Generation B“, einem Kollektiv von Künstlern aus der Demokratischen Republik Kongo und Mali. Afrikanische Geschichte auf der Theaterbühne der malischen Hauptstadt Bamako: Das westafrikanische Land hat seit 1968 fünf Staatsstreiche erlebt. Die Schauspieler schreien und rennen, gleichzeitig ertönen Musik und politische Diskussionen. „Wiederholt sich die Geschichte?“, ruft einer.

Gespräche mit Kamerun über Rückgabe von Kulturgütern starten

Stuttgart - Der Dialog mit Kamerun über die mögliche Rückgabe von Kulturgütern aus Deutschland kommt in Gang: Vom 14. bis 16. Januar treffen sich dazu in Stuttgart Verantwortliche von elf deutschen Museen mit Delegierten des interministeriellen Komitees für die Rückführung illegal ausgeführter Kulturgüter sowie ausgewählten Vertretern traditioneller Königshäuser aus Kamerun.

Unicef: Leben von 1,1 Millionen Kindern in Gaza gefährdet

Köln - Die Bombardierungen, die mangelnde Versorgung und die Ausbreitung von Krankheiten bedrohen nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef das Leben von rund 1,1 Millionen Kindern im Gaza-Streifen. Nach fast vierzehn Wochen Krieg seien bereits Tausende von Kindern an den Folgen der Gewalt gestorben, teilte das Unicef am Freitag in Köln mit. Zudem verschlechtere sich die Lage der Kinder und Jugendlichen. Die Zahl der Kinder mit Durchfallerkrankungen und Mangelernährung nehme zu.

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