Félix Tshisekedi sichert sich zweite Amtszeit als Präsident im Kongo
Berlin/Kinshasa - Félix Tshisekedi wurde am letzten Tag des Jahres 2023 zum Wahlsieger der Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo erklärt. Im Januar soll er für seine zweite Amtszeit vereidigt werden. Seine Kontrahenten zweifelten bereits die Richtigkeit seiner Wiederwahl an und fordern Neuwahlen. Seit 2019 regiert der 60-Jährige das flächenmäßig zweitgrößte Land des afrikanischen Kontinents. Sowohl Wissenschaftler als auch die Afrikanische Union zweifelten seinen ersten Wahlsieg an.
Zahl der Toten in Nigeria nach Angriffen über Weihnachten gestiegen
Frankfurt a.M./Abuja - Nach den Angriffen auf mehrere Dörfer in Nigeria über die Weihnachtstage ist die Zahl der Toten auf 195 gestiegen. Das berichtete die nigerianische Zeitung „Vanguard“ am Donnerstag unter Berufung auf lokale Behörden. Mehr als 10.000 Menschen wurden demnach durch die Überfälle auf die Gemeinden im Bundesstaat Plateau in Zentralnigeria vertrieben.
Unicef: Kinder und ihre Rechte 2024 besser schützen
Köln - Das Kinderhilfswerk Unicef fordert, im kommenden Jahr Kinder und ihre Rechte besser zu schützen. Christian Schneider, Geschäftsführer von Unicef Deutschland, bezeichnete das ausgehende Jahr 2023 am Samstag in Köln als „das düsterste für Kinder seit Beginn des Jahrtausends“. Jedes vierte Kind wachse in von Krieg und bewaffneten Konflikten geprägten Regionen auf oder sei auf der Flucht vor Gewalt. Nach Schätzungen des UN-Kinderhilfswerks betrifft das 460 Millionen Mädchen und Jungen weltweit. 2024 müsse ein „Jahr für Kinder und Kinderrechte“ werden, forderte Schneider.
Deutsches Lieferkettengesetz: Initiativen sehen erste Erfolge
Berlin (epd). Zum ersten Jahrestag des deutschen Lieferkettengesetzes sehen Arbeits- und Menschenrechtler erste Erfolge. Unternehmen verstärkten ihr Engagement, und Betroffene brächten Beschwerden vor, erklärten am Mittwoch in Berlin das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung, die Initiative Lieferkettengesetz und die Kampagne für Saubere Kleidung.
"Brot statt Böller": Kirchliches Hilfswerk ruft zu Spenden auf
Berlin (epd). Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ ruft zum Jahreswechsel unter dem Motto „Brot statt Böller“ zu Spenden auf. „Wir laden dazu ein, in diesem Jahr auf das Feuerwerk zu verzichten und sich gemeinsam mit uns für Rekorde im Engagement gegen Hunger einzusetzen“, sagte die Präsidentin des Hilfswerks, Dagmar Pruin, am Mittwoch in Berlin. Die Spendenaktion zum Kampf gegen den Hunger gibt es seit 1981.
Nigeria: Viele Tote nach Angriffen auf mehrere Dörfer
Frankfurt a.M./Abuja (epd). Bei Angriffen auf mehrere Dörfer in Zentralnigeria über die Weihnachtstage sind Dutzende Menschen getötet worden. Wie die nigerianische Zeitung „Vanguard“ am Dienstag berichtete, gehen die Behörden von mindestens 96 Toten aus. Amnesty International sprach von mehr als 140 Toten.
Klima-Institut: Das letzte Gefecht um unseren Planeten
Potsdam (epd). Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Johan Rockström, warnt vor Populismus in Debatten über die Erderwärmung. „Über die letzten fünf Jahre sehen wir einen Trend zu häufiger Leugnung des Klimawandels, zu Wissenschaftsfeindlichkeit“, sagte er am Dienstag im RBB-Inforadio.
Nach UN-Resolution: Guterres sieht Waffenruhe in Gaza als Bedingung
Frankfurt a.M., New York - Der nach zähem Ringen verabschiedeten Resolution des Weltsicherheitsrats zu Gaza muss nach Aufrufen von UN-Generalsekretär António Guterres eine sofortige Feuerpause folgen. Eine humanitäre Waffenruhe sei der einzige Weg, um den Menschen in Gaza zu helfen, erklärte Guterres am Freitagabend (Ortszeit New York) im Sozialen Netzwerk X, vormals Twitter.