UN-Hochkommissarin: Lage in Myanmar katastrophal
Genf - Die Militärherrscher in Myanmar gehen laut den UN immer brutaler gegen die eigene Bevölkerung vor. Die Lage der Einwohner Myanmars sei katastrophal, warnte die amtierende UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Nada Al-Nashif, am Montag in Genf. Das Militär bringe zunehmend Leid und Angst.
Vor dem UN-Menschenrechtsrat erklärte sie, dass seit dem Putsch im Februar 2021 mindestens 2.316 Menschen getötet worden seien, darunter mindestens 188 Kinder. Das Militär und andere Kräfte des Regimes hätten mehr als 15.607 Menschen verhaftet, etwa 12.464 davon seien noch in Gewahrsam.