Friedensnobelpreis geht nach Belarus, Russland und in die Ukraine
Frankfurt a.M./Oslo - Unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges geht der Friedensnobelpreis in diesem Jahr an Menschenrechtler aus Russland, der Ukraine und Belarus. Ausgezeichnet werden die russische Organisation Memorial, das Center for Civil Liberties aus der Ukraine und der belarussische Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljazki, wie das Nobelkomitee am Freitag in Oslo mitteilte. Damit werde ihr Einsatz für die Menschenrechte, Demokratie und die friedliche Verständigung in den drei Nachbarländern gewürdigt, erklärte die Komiteevorsitzende Berit Reiss-Andersen.