Hilfsorganisationen mahnen Gerechtigkeit für Rohingya an
Frankfurt a.M., Bangkok - Fünf Jahre nach den Gräueltaten an den Rohingya haben Menschenrechtler und Hilfsorganisationen Gerechtigkeit und eine Zukunftsperspektive für die Überlebenden angemahnt. Amnesty International prangerte die ausbleibende juristische Aufarbeitung der Verbrechen an. Nicht ein einziger hochrangiger Militärangehöriger aus Myanmar sei für die Gewalttaten an der muslimischen Minderheit verfolgt worden, sagte die stellvertretende Amnesty-Kampagnen-Direktorin für Südostasien, Ming Yu Hah, am Mittwoch in Bangkok.