Binnen 15 Jahren sind 85.000 Menschen in Mexiko verschwunden
Oaxaca/Mexiko-Stadt - In Mexiko sind seit 2006 mehr als 85.000 Menschen verschwunden. Nach Angaben des Staatssekretärs für Menschenrechte, Alejandro Encinas Rodríguez, wurden seit der Amtsübernahme des Präsidenten Andrés Manuel López Obrador im Dezember 2018 mehr als 44.000 Verschwundene registriert. Ein Viertel der Vermissten seien Frauen, informierte Encinas am Donnerstag (Ortszeit) in Mexiko-Stadt. Allein seit seinem Bericht im Januar dieses Jahres seien 3.000 weitere Menschen verschleppt worden.