UN: Politische Krise in Myanmar verstärkt Armut und Hunger
Frankfurt a.M./Yangon - Die politische Krise in Myanmar verschlimmert nach UN-Angaben die humanitäre Lage in dem südostasiatischen Land. Das Welternährungsprogramm (WFP) kündigte am Mittwochabend in New York an, seine Hilfen von 1,3 Millionen auf 3,3 Millionen Menschen auszuweiten, vor allem auf Bewohner von Slums und Flüchtlinge. Die Corona-Pandemie und die politische Krise seit dem Militärputsch vom 1. Februar hätten die ohnehin bestehende Armut vergrößert, erklärte die UN-Organisation. Hunger und Verzweiflung hätten stark zugenommen.