Bundesregierung will offenbar Afghanen einreisen lassen

Berlin - Die Bundesregierung will Medienberichten zufolge nun doch Afghanen mit Aufnahmezusagen für Deutschland die Einreise aus Pakistan ermöglichen. Wie die „Welt“ und die ARD am Dienstag berichteten, sollen in den kommenden Tagen Familien einreisen dürfen. Wie viele Personen es sein werden, ist demnach aber unklar. Bundesinnenministerium und Auswärtiges Amt ließen Fragen nach einer Bestätigung zunächst unbeantwortet.

"Ocean Viking" meldet Beschuss durch libysche Küstenwache

Berlin - Das Seenotrettungsschiff „Ocean Viking“ ist nach Angaben seiner Betreiberorganisation von der libyschen Küstenwache beschossen und beschädigt worden. Das Schiff sei am Sonntagnachmittag im Mittelmeer in internationalen Gewässern gezielt unter Beschuss genommen worden, erklärte SOS Méditerranée am Montag in Berlin. Verletzt worden sei niemand, alle hätten jedoch um ihr Leben gefürchtet.

Mit Algenfarmen das Klima retten

Berlin - In der Debatte um neue Wege zum Klimaschutz rückt eine Meerespflanze in den Fokus, die schon heute viel Kohlenstoff bindet: die Sargassum-Alge. Fachleute des Berliner Thinktanks „Energy Watch Group“ (EWG) haben zuletzt ein Konzept vorgestellt, das mithilfe großflächiger Algenfarmen im offenen Ozean den CO2-Gehalt in der Atmosphäre massiv senken soll. Doch die Methode ist riskant - vor allem, weil sie tief in die Ökosysteme der Meere eingreifen würde.

Ostkongo: Regierung und M23-Miliz nehmen Gespräche wieder auf

Nairobi/Kinshasa  Die kongolesische Regierung und die M23-Rebellen haben ihre Gespräche über eine Waffenruhe wieder aufgenommen. Eine Delegation der M23 sei inzwischen in der katarischen Hauptstadt Doha angekommen, sagte Rebellenführer Bertrand Bisimwa am Freitag laut lokalen Medien. Sie solle über eine Feuerpause und die Freilassung von Gefangenen verhandeln, nicht aber über eine Vorlage der kongolesischen Regierung, berichtete die Nachrichtenplattform „Ukweli Times“.

Zwei Anschläge mit mindestens 18 Toten in Kolumbien

Berlin/Bogotá - In Kolumbien lässt die Gewalt nicht nach. Am Donnerstag (Ortszeit) gab es innerhalb von wenigen Stunden zwei Anschläge. Mindestens 18 Menschen wurden dabei laut Behörden und lokalen Medien getötet. Im Norden des Landes wurde bei einem Antidrogeneinsatz ein Helikopter der Polizei mit einer Drohne angegriffen. Laut Verteidigungsministerium starben dabei zwölf Polizisten.

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