Ukraine: Kirchen rufen zu Friedensgebeten auf

Bonn - Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Friedrich Kramer, hat dazu aufgerufen, Gebete für einen gerechten Frieden in der Ukraine zu verstärken. „Es besteht ein Funke Hoffnung, dass es zu Gesprächen zwischen Russland und der Ukraine und auch zu einer Waffenruhe, ja vielleicht sogar zu ersten Schritten zu einem Frieden kommt“, sagte der EKD-Friedensbeauftragte am Donnerstag in Bonn.

Dobrindt: Entscheidung über Aufnahme von Afghanen wird noch dauern

Berlin - Auch vor dem Hintergrund drohender Abschiebungen aus Pakistan beabsichtigt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) keine Beschleunigung der Verfahren für Afghaninnen und Afghanen, die noch auf eine Aufnahme in Deutschland hoffen. Sein Maßstab sei, dass das Aufnahmeverfahren voll durchlaufen und eine Sicherheitsprüfung erfolgt sein muss, sagte Dobrindt am Donnerstag in Berlin.

Menschenrechtler prangern Verbrechen von Kriegsparteien im Kongo an

Frankfurt a.M., Nairobi - Menschenrechtsorganisationen werfen Kriegsparteien im Ostkongo schwere Verbrechen vor. Die von Ruanda unterstützten M23-Rebellen hätten allein im Juli in rund einem Dutzend Dörfern mehr als 140 Bewohner getötet, erklärte Human Rights Watch am Mittwoch in Nairobi. Glaubwürdigen Berichten zufolge könnte die Zahl der Opfer seit Juli bei mehr als 300 liegen, hieß es. Amnesty International erhob schwere Vorwürfe der sexualisierten Gewalt sowohl gegen die M23 als auch gegen die mit der kongolesischen Armee verbündeten Wazalendo-Milizen.

Kabul Luftbrücke fürchtet Entzug von Aufnahmezusagen für Afghanen

Berlin - Die Organisation Kabul Luftbrücke fürchtet, dass die Bundesregierung schon ausgesprochene Aufnahmezusagen für Afghaninnen und Afghanen zurückziehen könnte. Nach Ansicht der Sprecherin der Organisation, Eva Beyer, deuten die Äußerungen von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zur Einzelfallprüfung aller Personen im Aufnahmeprogramm darauf hin. „Die Regierung wird, wo sie kann, Aufnahmezusagen zurücknehmen, um sich der Verantwortung zu entziehen“ sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Dienstag.

UN: Hunderttausende evakuierte Menschen in Gaza haben kaum zu essen

Genf - Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat die Evakuierungsbefehle Israels für große Teile der Bevölkerung des Gaza-Streifens kritisiert. Hunderttausende Palästinenser, die von der israelischen Armee nach Al-Mawasi vertrieben worden seien, hätten kaum oder gar keinen Zugang zu Nahrungsmitteln, Wasser, Strom und Zelten, erklärte Thameen Al-Kheetan, Sprecher des UN-Hochkommissariats, am Dienstag in Genf.

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