welt-sichten im August: Sicht des Südens auf Entwicklungszusammenarbeit
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Jesiden fordern Kurden zur Freigabe von Sindschar auf
Lollar, Berlin - Die Jesiden in Deutschland haben am Sonntag des Genozids an ihrem Volk vor elf Jahren im Nordirak durch die Terrormiliz „Islamischer Staat“ gedacht. Der Vorsitzende des Zentralrats der Eziden in Deutschland, Irfan Ortac, rief die Kurden dazu auf, den Jesiden die Rückkehr in ihre Heimat, die Sindschar-Region, zu gestatten.
Einigung bei Wirtschaftskooperation zwischen Kongo und Ruanda
Nairobi/Washington . Im Rahmen von Friedensverhandlungen haben der Kongo und Ruanda erste Details zur künftigen Zusammenarbeit bei Sicherheits- und Wirtschaftsthemen ausgehandelt. Wie das US-Außenministerium am Freitagabend (Ortszeit) mitteilte, haben die beiden ostafrikanischen Länder Grundsätze für einen regionalen Wirtschaftsintegrationsrahmen ausformuliert und unterzeichnet. Details zu den Vereinbarungen nannten die USA nicht.
El Salvador: Unbeschränkte Wiederwahl des Präsidenten ratifiziert
Mexiko-Stadt, San Salvador - Das Parlament von El Salvador hat im Schnellverfahren ein neues Gesetz zur unbegrenzten Wiederwahl des Präsidenten bestätigt. Zudem wird die Amtszeit des Staatschefs von fünf auf sechs Jahre verlängert, wie das Nachrichtenportal „elsalvador.com“ berichtete. 57 der insgesamt 60 Abgeordneten ratifizierten die Reform von insgesamt fünf Verfassungsartikeln in der Nacht auf Freitag (Ortszeit) in einer zweiten Lesung.
Militärjunta in Myanmar kündigt Wahlen für Dezember an
Frankfurt a.M., Naypyidaw - In Myanmar sollen im Dezember Wahlen stattfinden. Das erklärte der Chef der Militärjunta, General Min Aung Hlaing, laut einem Bericht der staatlichen Zeitung „New Light of Myanmar“ vom Donnerstag. Zugleich hob Min Aung Hlaing den seit dem Militärputsch 2021 geltenden Notstand auf und erklärte sich zum Übergangspräsidenten bis zum Urnengang, wie die oppositionelle Nachrichtenplattform „The Irrawaddy“ berichtete.
Gute Ärzte nur in der Großstadt
Liebe Leserinnen und Leser,
Care beklagt verzweifelte Lage der Jesiden im Nordirak
Bonn - Die Lage der jesidischen Geflüchteten im Nordirak ist laut Care auch elf Jahre nach Beginn des Völkermordes sehr schwierig. Zehntausende Familien lebten noch immer unter höchst prekären Bedingungen in überfüllten Vertriebenencamps, erklärte die Hilfsorganisation am Donnerstag in Bonn. „Die anhaltende Perspektivlosigkeit treibt zahlreiche Menschen in die Verzweiflung“, sagte Länderdirektorin Cynthia Natenzi.