Mexiko: Organisator einer Migrantenkarawane festgenommen

Mexiko-Stadt - Ein mexikanischer Aktivist ist kurz vor dem Start einer von ihm organisierten Migrantenkarawane festgenommen worden. Wie die Nachrichtenplattform „Quadratín“ berichtete, wurde der Anwalt Luis García Villagrán am Dienstag (Ortszeit) nach einer Pressekonferenz von Beamten der Kriminalpolizei in Tapachula festgenommen, bei der er die Karawane namens „Exodus der Gerechtigkeit“ angekündigt hatte. Prioritäres Ziel der Menschen sei es, Aufenthaltsgenehmigungen in Mexiko zu erhalten, sagte García Villagrán.

US-Zölle von 50 Prozent gegen Brasilien sind in Kraft

Berlin/São Paulo - Für Brasilien gelten seit Mittwoch die bislang höchsten von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle in Höhe von 50 Prozent. Trump begründete seine Entscheidung mit dem Gerichtsprozess gegen den ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro, dem versuchter Staatsstreich vorgeworfen wird. Trump nennt den Prozess gegen den ultrarechten Politiker eine Hexenjagd und hat die Einstellung der Ermittlungen verlangt.

Brasiliens Ex-Präsident Bolsonaro unter Hausarrest gestellt

Berlin/São Paulo - Brasiliens Justiz hat den ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro unter Hausarrest gestellt. Bolsonaro habe gegen gerichtliche Auflagen verstoßen, erklärte der zuständige Richter Alexandre de Moraes am Montag (Ortszeit), wie die Tageszeitung „Folha de São Paulo“ berichtete. Demnach darf der 70-Jährige nur seine Anwälte und keine weiteren Besucher empfangen. Sein Mobiltelefon wurde beschlagnahmt.

Nicaragua erteilt Bergbau-Konzessionen in Naturreservaten

Frankfurt a.M., Managua - Die Regierung in Nicaragua hat einem chinesischen Bergbaukonzern mehrere Konzessionen über mehr als 1.000 Quadratkilometer in einem Schutzgebiet gegeben. Die dritte Genehmigung für das von Indigenen bewohnte Naturreservat im Süden des Landes sei am Montag (Ortszeit) erfolgt, teilte die Umweltschutzorganisation Fundación del Rio in der Nacht auf Dienstag mit.

Banges Hoffen auf Frieden im Ostkongo

Frankfurt a.M./Kinshasa - Die Waffen im Ostkongo müssten eigentlich längst schweigen. Denn die Regierung und die Rebellen haben am 19. Juli unter der Vermittlung von Katar in Doha eine Waffenruhe vereinbart. Doch die Kriegsparteien kämpfen laut Beobachtern weiter. Die Bevölkerung hofft nun auf den 8. August. An diesem Tag sollen Friedensverhandlungen zwischen der kongolesischen Regierung und der Rebellenbewegung AFC/M23 beginnen.

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