Besseren Schutz vor Frauenhandel gefordert

Berlin - Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes hat für Betroffene von Menschenhandel eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis gefordert. Damit würde ein Mittel zur Erpressung der Frauen wegfallen, nämlich deren Angst vor Abschiebung, teilte die Organisation am Dienstag in Berlin zum Internationalen Tag gegen Menschenhandel am Mittwoch mit. Weiter sprach sich Terre des Femmes für die Schaffung sicherer und legaler Migrationswege aus.

Kolumbiens Ex-Präsident Uribe wegen Prozessbetrugs verurteilt

Berlin/Bogotá - In Kolumbien ist Ex-Präsident Álvaro Uribe wegen Zeugenbestechung und Prozessbetrugs verurteilt worden. Das Gericht in der Hauptstadt Bogotá befand den rechtskonservativen Politiker am Montag (Ortszeit) in einem historischen Verfahren für schuldig, wie die Tageszeitung „El Tiempo“ berichtete. Es ist das erste Mal, dass ein ehemaliges Staatsoberhaupt des südamerikanischen Landes verurteilt wird.

Ministerin Alabali Radovan wirbt für Investitionen in Afrika

Skukuza - Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) wirbt für Investitionen deutscher Unternehmen auf dem afrikanischen Kontinent. Es gebe dort „großes Potenzial für europäische und deutsche Investitionen“, sagte sie dem Evangelischen Pressedienst (epd). Sie sehe es als ihre Aufgabe, diese sichtbarer zu machen, denn Afrika sei ein Kontinent der Zukunft.

UN verurteilen Angriff auf Kirche im Kongo

Nairobi/Kinshasa - Die Vereinten Nationen haben den Angriff auf eine Kirche in der Demokratischen Republik Kongo mit Dutzenden Toten verurteilt. Bei der Attacke der islamistischen ADF-Miliz in der nordöstlichen Provinz Ituri seien mindestens 43 Menschen getötet worden, teilte die UN-Mission Monusco in der Nacht auf Montag auf der Internetplattform X mit. Demnach wurden bei dem Angriff in der Stadt Komanda auch mehrere Personen entführt sowie Häuser und Läden in Flammen gesetzt.

Unicef-Regionaldirektor: "Kinder im Gaza-Streifen verhungern"

Frankfurt a.M., Amman - Angesichts der schweren Hungerkrise im Gaza-Streifen dringt das UN-Kinderhilfswerk Unicef auf die uneingeschränkte Zulassung von humanitärer Hilfe. „Kinder im Gaza-Streifen verhungern“, erklärte Unicef-Regionaldirektor Edouard Beigbeder am Freitag in der jordanischen Hauptstadt Amman. Schwere Mangelernährung bei Kindern breite sich schneller aus, als Hilfe sie erreichen könne. „Und die Welt sieht tatenlos zu“, kritisierte Beigbeder.

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