Religionsfreiheitsbeauftragter Rachel beklagt weltweite Missstände
Düsseldorf. Der Religionsfreiheitsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Rachel (CDU), beklagt eine weltweit verbreitete Diskriminierung von Menschen auf Grundlage ihrer Weltanschauung. Drei Viertel aller Menschen lebten in einem Land, in dem ihr Recht auf Religions- und Weltanschauungsfreiheit nicht gewährleistet sei, sagte Rachel der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Er wolle diesem Thema Aufmerksamkeit und Gewicht geben.
EU will Ausgaben für Migration und Grenzschutz verdreifachen
Brüssel. Die EU-Kommission will die Ausgaben für Migration und Grenzschutz im nächsten EU-Haushalt verdreifachen. „Weil Europas Grenzen unsere gemeinsame Verantwortung sind“, erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei der Vorstellung des Entwurfs zum sogenannten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR).
Caritas international hilft weltweit mehr als neun Millionen Menschen
Freiburg - Das katholische Hilfswerk Caritas international hat im vergangenen Jahr weltweit 9,1 Millionen Menschen in Not geholfen. Das seien 1,6 Millionen Menschen mehr als im Jahr 2023, sagte die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, am Dienstag bei der Jahrespressekonferenz in Freiburg.
Brasilien ergreift Gegenmaßnahmen im Zollstreit mit Trump
Berlin/São Paulo - Brasilien hat Gegenmaßnahmen zu den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Importzöllen ergriffen. Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterzeichnete am Montag (Ortszeit) ein Dekret, mit dem auf US-Güter, die nach Brasilien eingeführt werden sollen, ebenfalls ein Zoll von 50 Prozent verhängt werden kann, wie die Tageszeitung „Folha de São Paulo“ berichtete. Der Vorschlag wurde im Schnellverfahren durch den Senat und das Repräsentantenhaus gebracht.