Mehr Menschen aus Afghanistan klagen auf Aufnahme in Deutschland

Berlin - Nach dem juristischen Erfolg einer Familie aus Afghanistan wollen andere Menschen aus dem Land ihre Aufnahme in Deutschland einklagen. Wie die Organisation Kabul Luftbrücke am Donnerstag in Berlin mitteilte, hätten etwa 25 weitere Schutzsuchende Klagen auf Erteilung von Visa eingereicht. Auch sie würden trotz deutscher Aufnahmezusagen in Pakistan ausharren, erklärte die Organisation, die bereits Ende Juni eine erste Klagewelle von betroffenen Afghaninnen und Afghanen unterstützt hatte.

Wie geht nachhaltiges Reisen?

Liebe Leserin, lieber Leser,

fahren Sie diesen Sommer in den Urlaub? Geht's für Sie in den Süden, vielleicht nach Italien oder Frankreich oder gar nach Übersee, oder doch eher in den Norden, etwa nach Norwegen oder Schweden, beides Länder, die sich in Zeiten des Klimawandels zunehmender Beliebtheit erfreuen?

Tschad: Journalist Monodji nach vier Monaten Haft wieder frei

N'Djamena/Dakar - Nach vier Monaten Haft ist im Tschad der Journalist Olivier Monodji, Herausgeber der Zeitung „Le Pays“ und Korrespondent des französischen Senders RFI, aus dem Gefängnis entlassen worden. Ein Gericht in der Hauptstadt N'Djamena befand Monodji und sechs weitere mit ihm angeklagte Personen für nicht schuldig, wie RFI am Dienstagabend berichtete.

Auswärtiges Amt ruft zu Gewaltverzicht bei Protesten in Kenia auf

Berlin, Nairobi - Die Bundesregierung hat sich besorgt über die Gewalt bei den Protesten mit mehreren Toten in Kenia geäußert. „Gemeinsam mit unseren Partnern rufen wir alle Seiten dazu auf, auf Gewaltanwendung zu verzichten“, hieß es aus dem Auswärtigen Amt: „Wir rufen dazu auf, friedliche Demonstrationen zuzulassen und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren.“ In Kenia gibt es seit Wochen immer wieder Proteste gegen Polizeigewalt und die Regierung, die teils in Gewalt umschlagen.

Schneider: Klimawandel ist größte soziale Frage des 21. Jahrhunderts

Berlin - Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat den Klimawandel als „größte soziale Frage des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Bei der Vorstellung des Haushaltsentwurfs für das Jahr 2025 am Dienstag im Bundestag warnte Schneider vor einer dramatischen Beschleunigung der Klimakrise. Deutschland stehe derzeit möglicherweise vor dem vierten Dürrejahr seit 2018, sagte er.

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