Flucht und Migration

Nach der Zerstörung des Flüchtlingslagers Moria wird zunächst nur eine kleine Zahl von Flüchtlingen in andere EU-Staaten gebracht. Laut EU-Kommission soll auf Lesbos ein neues Camp entstehen. Weiter gibt es viele Appelle, mehr Menschen aufzunehmen.
Zwei Soldaten aus Myanmar, die an Verbrechen gegen Rohingya beteiligt waren, sind laut Menschenrechtler in Obhut des Internationalen Strafgerichtshofs.
Im überfüllten Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos gibt es nach Angaben von Hilfsorganisationen den ersten bestätigten Corona-Fall.
Die Europäische Union will es den Mitgliedstaaten noch leichter machen, unerwünschte Migranten abzuschieben. Das ist teuer, intransparent und rechtlich zweifelhaft, warnt eine neue Studie.
In Deutschland sind weitere besonders schutzbedürftige Flüchtlinge aus griechischen Lagern angekommen.
Vor drei Jahren flohen Hunderttausende Rohingya vor dem Militär aus Myanmar nach Bangladesch. Seitdem harren sie in Flüchtlingslagern unter fürchterlichen Bedingungen aus. Eine Rückkehr ist nicht in Sicht.
Seit vergangener Woche patrouilliert die "Sea-Watch 4" in der Rettungszone vor Libyen. Am Sonntag barg sie 97 Menschen von einem überfüllten Schlauchboot. Bereits am Samstag nahm sie Gerettete von einem anderen Schiff an Bord. 
Wenn sich arme Länder wirtschaftlich entwickeln, wandern zunächst mehr Menschen aus – und zwar oft die Wohlhabenderen. Das belegen nun zwei umfangreiche empirische Studien.
Die eskalierende Gewalt in Burkina Faso hat laut den UN mehr als eine Million Menschen zur Flucht gezwungen. Allein seit Beginn des Jahres seien 453.000 Kinder, Frauen und Männer vor Angriffen bewaffneter Gruppen geflohen, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Dienstag in Genf mit.
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