Weltweit

Kriege, Machtpolitik und die Erosion des Völkerrechts prägen die internationale Politik zunehmend. Das bedroht humanitäre Errungenschaften und macht Entwicklungszusammenarbeit gerade jetzt unverzichtbar.
UN Women hat 2014 die globale Solidaritätsbewegung HeForShe gestartet. Damals wie heute weist diese Bewegung darauf hin, dass die Gleichstellung der Geschlechter keine „Frauensache“, sondern ein Menschenrechtsthema ist, das die Mitwirkung aller erfordert. Unser „Mitmachen“ im Juni.
Die Vereinten Nationen müssen sparen und sollen reformiert werden. Ein Vorschlag ist, den UN-Bevölkerungsfonds UNFPA und UN Women zusammenzulegen. Was das bedeuten würde, erklärt Cristal Downing von der International Crisis Group.
Die österreichische Wirtschaftsexpertin und Greenpeace-Sprecherin Ursula Bittner beschreibt in ihrem Buch, wie sich Unternehmen als Umweltretter inszenieren und gleichzeitig die globale Klimakrise verschärfen.
Zu ihrem 80. Jubiläum wirken die UN schwächer denn je. Aber auch wenn sie Kriege nicht beenden können, ohne sie wäre die Welt ein noch düsterer Ort, meint Tillmann Elliesen.
Europa will aufrüsten und weltweit sind die Militärausgaben bereits stark gestiegen. Wie viel zusätzliche Treibhausgase das verursacht, schätzen die Scientists for Global Responsibility ab.
Über 85 Prozent der Weltbevölkerung, etwa sieben Milliarden Menschen, leben jetzt in Ländern mit beschränkten, unterdrückten und geschlossenen zivilgesellschaftlichen Handlungsräumen. Das betrifft uns alle, meint Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt.
Was der Mensch nicht schafft, gelingt vielleicht der KI: die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch diese Hoffnung ist naiv – und gefährlich. ChatGPT und Co drohen bestehende globale Ungleichheiten eher noch zu vertiefen, meint Sven Hilbig, Digitalexperte bei Brot für die Welt.
Anders als der CO2-Ausstoß der Weltwirtschaft gilt ihr Hunger nach verschiedensten Rohstoffen selten als große Gefahr. Ist er aber, zeigt eine neue Studie über globale Materialflüsse.
Die Autoren des Buches "All In" plädieren für Klimaschutz durch Technik: Fossile Energie müsse vor allem im globalen Süden weiter genutzt werden, aber die Emissionen könne man vermeiden. Dafür entwickeln sie das Modell einer globalen ökologisch-sozialen Marktwirtschaft.
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