ist Chefredakteur von "welt-sichten".
Bernd Ludermann
Artikel von Bernd Ludermann
Ebola im Ost-Kongo
Im Osten des Kongo grassiert ein Ebola-Virus, für das es keine Therapie und keine Impfung gibt. Krieg, Armut und die schlechte Infrastruktur erschweren die Eindämmung der Epidemie, erklärt Josue Ibulungu von der Diakonie Katastrophenhilfe in Goma.
Sahelpolitik
In Mali und Niger verschlechtert sich die Sicherheitslage und die Militärregierungen unterdrücken zunehmend Kritik. Was die EU dort noch tun kann, hat die SWP analysiert.
Armenien
In Armenien wird am 7. Juni das Parlament neu gewählt. Der Regierung wird vorgeworfen, dass sie nach der Niederlage im Krieg gegen Aserbaidschan und der Vertreibung der armenischen Minderheit dort auf Entspannung setzt.
Kuwait
Immer wieder attackiert der Iran die Staaten am Persischen Golf. Bader Al Saif von der Universität von Kuwait verurteilt das scharf – genauso wie die Angriffe Israels und der USA auf den Iran. Nötig seien eigene Verhandlungen der Golfstaaten mit Iran.
Onlinekriminalität
Kambodscha ist ein Zentrum für internationalen Onlinebetrug. Das Land geht jetzt dagegen vor, aber nur unter starkem Druck von außen. Zusätzlich braucht es strenge Regeln für das globale Finanzwesen, meint Bernd Ludermann.
Horn von Afrika
Der vor gut drei Jahren beendete Krieg in Tigray droht wieder aufzuflammen – diesmal aber ist Eritrea mit Äthiopiens Gegnern verbündet. Solch ein Krieg würde direkt den Sudan, den Südsudan und Somalia erfassen und indirekt weitere Länder, warnt Kjetil Tronvoll von der Universität Oslo.
Krieg im Iran
Nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran relativiert der Bundeskanzler das Völkerrecht. Aber schlimmer noch: Er verschweigt die weltpolitischen Folgen und behauptet, dieser Krieg werde Gutes bringen. Eine erschreckend schlichte Sicht, meint Bernd Ludermann.
Weideland
Weidegebiete können stark zu Ernährungssicherung, Klima- und Umweltschutz beitragen, wenn Hirten und ihre Landrechte geschützt werden, findet eine neue Studie.
Klima-Ungleichheit
Dass Großinvestoren aus Eigeninteresse den Umstieg auf grünes Wirtschaften vorantreiben, ist eine Illusion. Wer Klimaschutz will, muss gegen die absurde Vermögenskonzentration vorgehen.
Friedensförderung
Westliche Regierungen wollen in Libyen einen stabilen Frieden fördern. Das kann ohne tiefgreifende Wirtschaftsreformen aber nicht gelingen, findet eine Studie von Chatham House.
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