Myanmar: Kirchliche Hilfswerke kritisieren Einschränkungen für Hilfe
Berlin - Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben in Myanmar kritisieren kirchliche Hilfswerke Einschränkungen für die Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen. „Das Recht auf Hilfe für die Zivilbevölkerung wird militärischen und politischen Zielen untergeordnet“, sagte der Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe, Martin Keßler, am Freitag in Berlin. Hilfsgüter würden mitunter nicht durchgelassen, und der Transport von Medikamenten, Hygieneartikeln oder Kraftstoff in die betroffenen Gebiete sei teilweise sogar verboten.