Friedensforscher: Europäische Staaten verdreifachen Waffenimporte

Stockholm -  Europäische Staaten haben ihre Waffenimporte laut dem Sipri-Institut mehr als verdreifacht und sind damit die weltweit größte Empfängerregion geworden. Das Gesamtvolumen der Importe von 2021 bis 2025 liege 210 Prozent über dem Wert der Jahre von 2016 bis 2020, teilten die Friedensforscher am Montag in Stockholm mit. Die europäischen Staaten importierten demnach in den vergangenen fünf Jahren 33 Prozent der weltweit gehandelten schweren Waffen.

Rapper "Balen" Shah könnte neuer Premierminister in Nepal werden

Delhi/Kathmandu - Balendra „Balen“ Shah wird gefeiert wie ein Popstar. Menschen drängen sich um ihn, viele kreischen, Handys werden in die Höhe gehalten. Was aussieht wie ein Konzert, ist der Jubel über einen Wahlsieg. Am Samstagabend schwenkt der Rapper und Politiker auf dem Dach eines Autos die nepalesische Flagge, während Anhänger seinen Namen rufen.

Venezuela und USA nehmen diplomatische Beziehungen wieder auf

Berlin, Washington - Nach sieben Jahren Unterbrechung wollen die USA und Venezuela ihre diplomatischen Beziehungen offiziell wieder aufnehmen. Das US-Außenministerium teilte am Donnerstag (Ortszeit) in Washington mit, man habe sich mit den „Interimsautoritäten“ des südamerikanischen Landes auf diesen Schritt geeinigt. Dadurch sollten die wirtschaftliche Erholung des Landes gefördert und die Konditionen für einen demokratischen Übergang geschaffen werden.

Expertin: Iranisches Regime droht Journalistinnen und Journalisten

Berlin - Vor dem Hintergrund des Iran-Konfliktes hat die Journalisten-Organisation „Reporter ohne Grenzen“ offene Einschüchterungsversuche des Regimes gegenüber Journalistinnen und Journalisten beklagt. Das Regime drohe Medienschaffenden direkt per SMS oder in Anrufen mit Festnahmen, sagte Alena Struzh, Presse-Referentin der Organisation, dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin. Mehrfach sei im iranischen Staatsfernsehen angekündigt worden, jede Tätigkeit, die als „vorteilhaft für den Feind“ eingestuft werde, streng zu bestrafen.

EU-Klimaziel 2040 hat letzte Hürde genommen

Brüssel - Die EU-Mitgliedstaaten haben das Klimaziel für 2040 final angenommen. Bis 2040 sollen die EU-Treibhausgasemissionen um 90 Prozent gegenüber 1990 sinken. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) begrüßte die Entscheidung am Donnerstag in Brüssel. „Das ist ein wegweisender Beschluss, der Europa stärker und sicherer machen wird. Die aktuelle Weltlage zeigt uns: Wer es schafft, weniger Öl und Gas zu verbrauchen, ist klar im Vorteil.“

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