Organisationen finden deutsche Umsetzung von EU-Asylrefrom zu hart
Berlin - Die Organisationen Pro Asyl und Amnesty International bewerten die Koalitionspläne zur Umsetzung der EU-Asylreform als zu weitgehend und warnen vor Menschenrechtsverstößen. Der Entwurf enthalte Regelungen „deutlich über das von der EU verpflichtend vorgeschriebene Maß hinaus“, erklärten die Organisationen am Donnerstag. „Die Inhaftierung von Schutzsuchenden wird von der Ausnahme zu Regel, obwohl ein Staat die Bewegungsfreiheit von Menschen nur in Ausnahmefällen beschränken darf“, erklärten sie.