Verbrechen im Sudan: HRW will mit Recherchen Druck ausüben
Nairobi - Komplizierte Auflagen oder Verbote erschweren Menschenrechtlern laut der Expertin Laetitia Bader die Dokumentation und Aufklärung von Verbrechen in Konflikten. „Als Menschenrechtsorganisation ist vielfach unklar, was genau wir erfüllen müssen - wir sind weder Journalisten noch eine Hilfsorganisation“, sagte die Direktorin für das Horn von Afrika von „Human Rights Watch“ (HRW) dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Nairobi. Aber es sei wichtig, Straftaten zu dokumentieren, um internationale Aufmerksamkeit auf die Regionen zu lenken, betonte Bader.