Hilfsaktion für ukrainische Journalisten

Berlin - Die Journalistenorganisation „Reporter ohne Grenzen“ hat zu Spenden für Medienschaffende in der Ukraine aufgerufen. Es gehe um Schutzausrüstungen, Ersatz für beschädigtes Equipment und schnelle Nothilfe, teilte die Organisation am Dienstag in Berlin mit. Zudem würden unter anderem „Rückzugs- und Trainingsangebote mit individueller psychologischer Betreuung“ finanziert. Eine Schutzweste kostet demnach etwa 1.000 Euro, ein Helm rund 350 Euro und ein Erste-Hilfe-Set 50 bis 70 Euro.

Brasilien: Prozess nach Dammbruch mit mehr als 270 Toten beginnt

Salvador da Bahia, Belo Horizonte - Sieben Jahre nach dem Dammbruch im brasilianischen Brumadinho mit mehr als 270 Toten hat ein Strafprozess gegen ehemalige Angestellte des Vale-Konzerns und einer TÜV-Süd-Tochterfirma begonnen. Bei dem am Montag (Ortszeit) vor dem Obersten Bundesgericht in Belo Horizonte eröffneten Verfahren geht es um die Frage, ob die Katastrophe schuldhaft verursacht worden ist.

Ukraine: UN Women kritisiert Kürzungen für Frauenrechtsarbeit

Bonn - Die Frauenrechtsorganisation der Vereinten Nationen, UN Women, sieht die Lage von Frauen in der Ukraine immer stärker belastet. Vor allem finanzielle Kürzungen in der Frauenrechtsarbeit hätten Auswirkungen auf das Leben von Frauen und Mädchen in dem Land, erklärte UN Women am Montag in Bonn. Die Organisation verweist dabei auf ihren Bericht zu den Folgen der Finanzkürzungen für die Frauenrechtsarbeit, „The Impact of Foreign Assistance Cuts on Women’s Rights and Women-Led Organizations in Ukraine“.

Tschad schließt Grenze zum Sudan

Nairobi/N'Djamena - Der Tschad hat seine Grenzübergänge zum Sudan geschlossen. Die Regierung begründete den Schritt am Montag mit wiederholten Übergriffen und Verstößen, die von den im Sudan kämpfenden Parteien auf tschadischem Territorium verübt worden seien. Die Maßnahme gelte bis auf Weiteres, hieß es in einer vom Kommunikationsministerium auf Facebook verbreiteten Erklärung.

Autoren: Debatte über evangelische Friedensdenkschrift greift zu kurz

Freiburg - Die Autoren der jüngsten evangelischen Friedensdenkschrift sehen eine verengte Debatte über das ethische Grundlagenpapier. Die öffentliche Debatte drehe sich im Wesentlichen um das Für und Wider atomarer Abschreckung, Pazifismus, Wehrdienst und Kriegsdienstverweigerung, schreiben Mitglieder des Redaktionsteams in der christlichen Monatszeitschrift „Herder-Korrespondenz“ (März), die am Montag erscheint.

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