Wadephul dringt auf mehr humanitäre Hilfe im Gaza-Streifen

Berlin (epd). Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat das israelische Vorgehen im Gaza-Streifen kritisiert. Die Bilder aus Gaza seien „schockierend“, sagte der Minister während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Außenminister Gideon Saar am Donnerstag in Berlin. Wadephul rief seinen israelischen Amtskollegen auf, mehr humanitäre Hilfe für die Menschen in Gaza zuzulassen. „Das ist nicht nur ein Gebot der Menschlichkeit, es ist auch geltendes Völkerrecht“, betonte er.

Kongo verbietet Berichterstattung über Ex-Präsidenten Kabila

Frankfurt am Main, Kinshasa - In der Demokratischen Republik Kongo ist die Berichterstattung über Ex-Präsident Joseph Kabila und dessen Partei verboten worden. Das Verbot gelte für alle Print-, Rundfunk- und Digitalplattformen, berichtete das Nachrichtenportal „Africa News“ am Donnerstag unter Berufung auf die Medienaufsicht (CSAC). Verstöße führten zur Suspendierung. Die Entscheidung sei folgerichtig, da ja bereits Kabilas Partei PPRD verboten sei, erklärte Behörden-Leiter Christian Bosembe demnach.

Studie: Klimaschädliche Subventionen hoch wie Klimainvestitionen

Frankfurt a.M. - Die Bundesregierung plant einer Studie zufolge klimaschädliche Subventionen, die höher ausfallen könnten als die im Sondervermögen vorgesehenen Mittel für den Klimaschutz. Bis zu 15 Milliarden Euro jährlich könnten die Maßnahmen kosten, mit denen die Koalition aus Union und SPD Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen entlasten wollen, die das Klima schädigen, teilte das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) am Donnerstag mit.

Arbeiten ohne Sicherheitsnetz

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Loubabatou Sana steht jeden Tag mit ihrem Fahrrad an einer Ausfallstraße von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, und verkauft gekochte Wurzeln von Palmyra-Palmen, die hier ein beliebter Snack sind. Damit verdient die 37-Jährige umgerechnet rund fünf Euro am Tag, gerade genug, um sich selbst und ihre zwei Kinder zu versorgen und die Behandlungskosten für ihre chronisch kranke Mutter zu bezahlen. 

Wadephul will an Aufnahmezusagen für gefährdete Afghanen festhalten

Berlin - Auch die neue Bundesregierung will an den bereits getätigten Aufnahmezusagen für gefährdete Afghaninnen und Afghanen festhalten. „Wo wir Aufnahmezusagen in rechtlich verbindlicher Form gegeben haben, halten wir die selbstverständlich ein“, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) während einer Regierungsbefragung am Mittwoch im Bundestag. Ein genaues Datum für die Ausreise der rund 2.500 Personen, die in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad warten, könne er jedoch nicht sagen.

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