Hilfsbündnis: Humanitäre Helfer besser schützen
Bonn - Das Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ dringt auf einen besseren Schutz für humanitäre Helferinnen und Helfer. Im Jahr 2022 seien weltweit 439 von ihnen Opfer von gewaltsamen Angriffen gewesen, erklärte das Bündnis von mehr als 20 deutschen Hilfsorganisationen am Mittwoch in Bonn mit Blick auf den Welttag Humanitärer Hilfe am 19. August. 115 Helferinnen und Helfer seien dabei getötet worden. Die Zahl der Entführungen unter den Einsatzkräften habe mit 185 um fast 60 Prozent höher gelegen als im Jahr zuvor.