Unicef alarmiert von gefährlichen Folgen extremer Hitze

Frankfurt a.M., Neu-Delhi - Das UN-Kinderhilfswerk Unicef schlägt angesichts der gefährlichen Folgen extremer Hitze für Kinder Alarm. Besonders betroffen seien Mädchen und Jungen in Südostasien, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht. Dort seien schätzungsweise 76 Prozent der Minderjährigen, also etwa 460 Millionen Kinder und Jugendliche, extrem hohen Temperaturen ausgesetzt. Weltweit seien es etwa 32 Prozent.

Putschisten im Niger zeigen weiter kein Einlenken

Frankfurt a.M., Niamey - Nach dem Militärputsch bleibt die Lage im Niger angespannt. Trotz des Ablaufs eines Ultimatums der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas zeigten die Militärs am Montag kein Einlenken. Die Bundesregierung warnte die Putschisten vor „scharfen persönlichen Konsequenzen“, sollte dem demokratisch gewählten Präsidenten Mohamed Bazoum und seiner Familie etwas zustoßen. Deutschland würde dies, ebenso wie die afrikanischen Partnerländer, als Eskalation wahrnehmen, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin.

Nach Bootsunglücken: Etwa 30 Menschen vor Lampedusa vermisst

Rom - Nach dem Kentern von zwei Flüchtlingsbooten vor der Insel Lampedusa werden weiter zahlreiche Menschen vermisst. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa gab die Zahl der Vermissten am Montagmorgen mit 31 an. Bislang wurde demnach der Tod von zwei Flüchtlingen bestätigt. 57 Menschen konnten am Wochenende von der italienischen Küstenwache gerettet und nach Lampedusa gebracht werden.

Niger: Militärjunta lässt Ultimatum der Ecowas-Staaten verstreichen

Douala, Niamey - Im Niger bleibt die Lage nach dem Ablauf des Ultimatums der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas angespannt. Die regierenden Militärs kündigten am Sonntagabend in einer im nationalen Fernsehen übertragenen Rede die Sperrung des Luftraums über dem Sahel-Staat an. Ecowas hatte gefordert, den bei dem Putsch abgesetzten Präsidenten Mohamed Bazoum bis Sonntag wieder einzusetzen und mit einer Militärintervention gedroht.

Kolumbianischer Präsident erhielt laut dessen Sohn illegale Spenden

Frankfurt a.M., Bogotá - Die Ermittlungen gegen den Sohn des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro wegen Geldwäsche und unrechtmäßiger Bereicherung rücken näher an den Staatschef. Nicolás Petro sagte am Donnerstag (Ortszeit) aus, ein Teil des Geldes sei in die Wahlkampagne seines Vaters geflossen, wie kolumbianische Medien berichteten. Nicolás Petro und seine ebenfalls angeklagte Ex-Frau Daysuris Vásquez hätten auch Geld von einem verurteilten Drogenhändler für die Präsidentschaftskampagne erhalten, berichtete die Zeitung „El Espectador“.

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