Kolumbien: Mehr Migration nach Panama über gefährliche Darién-Route

Bogotá - Die Migration über die gefährliche Route durch den Darién-Regenwald zwischen Kolumbien und Panama hat nach Angaben der kolumbianischen Behörden zugenommen. Im vergangenen Monat habe es einen Anstieg von täglich 1.000 auf 2.000 Personen pro Tag gegeben, erklärte der Direktor der Migrationsbehörde, Fernando García Manosalva, am Donnerstag (Ortszeit) in Bogotá. Der Weg werde nicht nur von Menschen aus lateinamerikanischen Ländern genutzt, sondern auch von Migrantinnen und Migranten aus afrikanischen oder asiatischen Ländern.

UN pausieren humanitäre Hilfe im Niger nach Putsch

Frankfurt a.M./Niamey -  Die UN haben ihre humanitäre Arbeit im Niger nach dem Militärputsch pausiert. Die Hilfsoperationen seien angesichts der Situation vorerst ausgesetzt, sagte ein UN-Sprecher am Donnerstag (Ortszeit) in New York. In den vergangenen Jahren hatte sich die humanitäre Krise in dem Sahel-Staat deutlich verschärft. Wie der UN-Sprecher sagte, sind in dem Land 4,3 Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen, mehr als doppelt so viele wie noch im Jahr 2017.

Bericht: Gefährdete Ortskräfte in Afghanistan bekamen kein Visum

Berlin - Die Bundesregierung hat einem Medienbericht zufolge vielen afghanischen Ortskräften, die für ein deutsches Polizeiprojekt tätig waren, ein Visum verweigert. Die Bundesregierung habe sie abgewiesen, obwohl die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu der Einschätzung gekommen sei, dass es sich bei den Menschen um potenziell oder auch „besonders gefährdete“ Personen handele, heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Bericht von WDR, NDR, „Süddeutscher Zeitung“ und dem Investigativbüro „Lighthouse Reports“.

Gewalt gegen Ureinwohner in Brasilien unter Bolsonaro sehr hoch

Berlin/São Paulo (epd). Während der Präsidentschaft des rechtsextremen Politikers Jair Bolsonaro (2019 bis 2022) hat die Gewalt gegen indigene Völker in Brasilien stark zugenommen. In diesem Zeitraum seien insgesamt 795 Ureinwohnerinnen und Ureinwohner ermordet worden, hieß es in einem am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichen Bericht des Indigenen-Missionsrats Cimi. Allein im vergangenen Jahr seien 180 Indigene von Farmern, illegalen Goldsuchern und bewaffneten Milizen getötet worden. Das sei ein Anstieg um rund ein Drittel.

UN-Generalsekretär Guterres verurteilt Militärputsch in Niger

Genf (epd). UN-Generalsekretär António Guterres hat den Militärputsch im Niger scharf verurteilt. Der festgesetzte Präsident Mohamed Bazoum sei sofort freizulassen, forderte Guterres laut einer am Donnerstag in Genf verbreiteten UN-Mitteilung.

Guterres verlangte von allen Parteien, sich der Gewalt zu enthalten und die Rechtsstaatlichkeit zu achten. Im Sahel-Staat Niger haben Militärs nach eigenen Angaben die gewählte Regierung abgesetzt. Am späten Mittwochabend gaben Soldaten im Rundfunksender RTN die Machtübernahme bekannt.

Spitzenkaffee aus Vietnam

morgens trinke ich nach dem Aufstehen erst einmal eine Kanne schwarzen Kaffee, anders komme ich nicht in die Gänge. Robusta oder Arabica? Keine Ahnung, und letztlich ist mir das auch egal. Stark muss er sein, das ist die Hauptsache. Toi Nguyen in Vietnam sieht das ganz anders. Mr. Toi, wie ihn in seiner Heimat alle nennen, produziert und verkauft Kaffee - und er schwört auf guten Robusta. Der gilt als weniger schmackhaft als Arabica, kommt dafür aber besser mit den Folgen des Klimawandels zurecht.

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