Kenias Regierung plant schärfere Auflagen für Demonstrierende
Frankfurt a.M./Nairobi - Nach teils gewaltsamen Protesten plant die kenianische Regierung schärfere Auflagen für Demonstrierende. So sollten die Veranstalter in Zukunft Schäden zahlen, die bei ihren Demonstrationen oder Kundgebungen verursacht werden, teilte das Innenministerium am Sonntagabend in Nairobi mit. Auch für die Kosten der Reinigungs- und Aufräumarbeiten nach Protesten, sollen die Organisatoren demnach aufkommen. Die Regierung werde dem Parlament eine entsprechende Verordnung vorlegen.
Myanmar: Junta-Chef kündigt härteres Vorgehen gegen Widerstand an
Frankfurt a.M., Yangon - In Myanmar hat Junta-Chef Min Aung Hlaing ein härteres Vorgehen gegen Widerstandsgruppen angekündigt. In einer seltenen Ansprache bei der jährlichen Militärparade in der Hauptstadt Naypyidaw beschuldigte er am Montag zudem Länder, die das Regime in Myanmar kritisieren, der Terrorunterstützung, wie der britische Sender BBC berichtete.
Weltwasserkonferenz endet mit umfangreichem Aktionsplan
Frankfurt a.M., New York - Die erste große Weltwasserkonferenz seit fast 50 Jahren ist mit einem breit gefächerten Aktionsplan gegen die globale Wasserkrise zu Ende gegangen. Mehr als 700 freiwillige Verpflichtungen mit konkreten Maßnahmen seien in der „Water Action Agenda“ gebündelt worden, erklärten die Vereinten Nationen am Freitag (Ortszeit) zum Abschluss der dreitägigen Konferenz in New York. Der Aktionsplan sei ein „Meilenstein“.