Menschenrechtler werfen sudanesischer RSF-Miliz Kriegsverbrechen vor
Kampala/Nairobi - Die Menschenrechtsorganisation „Human Rights Watch“ hat die sudanesische RSF-Miliz für mutmaßliche Kriegsverbrechen im Bundesstaat West-Darfur verantwortlich gemacht. Die paramilitärische Einheit und mit ihr verbündete arabische Milizen hätten Ende Mai mindestens 28 Angehörige der Massalit-Volksgruppe getötet, erklärte HRW am Dienstag in Nairobi. Demnach wurden bei dem Angriff auf die Stadt Misterei Dutzende weitere Zivilistinnen und Zivilisten verletzt. Viele der Taten könnten als Kriegsverbrechen gelten.