Bericht: Armee in Burkina Faso für Kriegsverbrechen verantwortlich
Nairobi/Ouagadougu - Das Militär in Burkina Faso ist nach Erkenntnissen von Human Rights Watch für schwere Menschenrechtsverbrechen verantwortlich. Seit Februar hätten Soldaten allein in der Provinz Séno mindestens neun Männer hingerichtet, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Donnerstag in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Von 18 weiteren Menschen fehle jede Spur, sie seien wahrscheinlich getötet worden. „Hinrichtungen und Verschwinden lassen sind nicht nur Kriegsverbrechen“, sagte die stellvertretende Afrika-Direktorin Carine Kaneza Nantulya.