Für viele Argentinier liegt der Lohn nur knapp über der Armutsgrenze
Santiago de Chile, Buenos Aires - Für viele Argentinier reicht das Gehalt nur noch für das Nötigste. Die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung erhält einen Lohn, der allenfalls nur knapp über der Armutsgrenze liegt, wie das nationale Statistikamt am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Demnach verdienten Ende des vergangenen Jahres 50 Prozent der Werktätigen weniger als umgerechnet 180 Euro pro Monat, während die Armutsgrenze bei 160 Euro lag. Hintergrund ist die anhaltende Inflation in dem südamerikanischen Land.