Unicef mahnt mehr Unterstützung für Kinder in Not an

Frankfurt a.M./Köln (epd). Zum Welttag der humanitären Hilfe (19. August) hat Unicef mehr Unterstützung für Kinder in Krisenländern angemahnt. So viele Kinder und Familien seien in Not wie nie zuvor in der jüngeren Geschichte, erklärte das UN-Kinderhilfswerk am Freitag in Köln. Weltweit sind den Angaben zufolge mehr als 110 Millionen Kinder auf Hilfe angewiesen. Viele Hilfsprogramme seien bisher nur zu wenigen Teilen finanziert.

UNHCR wirbt um Akzeptanz von Flüchtlingen

Berlin (epd). Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) macht mit einer bundesweiten Plakataktion auf Parallelen zwischen Flüchtlingserfahrungen von 1945 und heute aufmerksam. Die knapp zwei Meter großen Bilder von je zwei Flüchtlingen seien in den kommenden Wochen an digitalen Werbeflächen zu sehen, teilte das UNHCR am Freitag in Berlin mit.

Die Plakate seien mithilfe von Lentikulartechnik erarbeitet worden, die für sogenannte Wackelbilder verwendet wird. Dabei ist je nach Blickwinkel das eine oder das andere Bild zu sehen.

"Ärzte ohne Grenzen" rettet 55 Flüchtlinge im Mittelmeer

Frankfurt a.M. - Die Einsätze privater Seenotretter auf dem Mittelmeer dauern an. Wie die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ am Donnerstag mitteilte, rettete ihr Schiff, die „Geo Barents“, 55 Flüchtlinge und Migranten. Unter den Überlebenden seien 43 unbegleitete Minderjährige, schrieb die Organisation auf der Plattform X, ehemals Twitter. In der vergangenen Woche hatten private Initiativen Hunderte Menschen vor dem Ertrinken gerettet.

Misereor fordert Zurückhaltung in Niger

Berlin/Aachen - Das katholische Hilfswerk Misereor hat die internationale Gemeinschaft nach dem Putsch in Niger zur Zurückhaltung aufgerufen. Unangemessene Einmischung müsse vermieden werden, forderte die Hilfsorganisation am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung ihres Jahresberichts. Misereor-Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel sagte bei der Vorstellung der Zahlen für 2022: „Wir sollten es aushalten, dass Länder ihre Souveränität ausüben und nach eigenen Lösungen für ihre inneren Widersprüche suchen.“

Bericht: Dutzende Frauen in sudanesischer Darfur-Region vergewaltigt

Nairobi - Menschenrechtler werfen der RSF-Miliz die Vergewaltigung Dutzender Frauen und Mädchen in der sudanesischen Darfur-Region vor. Die Kämpfer gingen dabei offenbar gezielt gegen Angehörige der Masalit-Volksgruppe sowie Aktivistinnen vor, erklärte die Organisation „Human Rights Watch“ (HRW) am Donnerstag in Nairobi. Seit der jüngsten Eskalation der Gewalt im Sudan Mitte April gibt es aus der Region immer wieder Berichte über brutale Verbrechen an der Zivilbevölkerung. 

Die Bahrain-Afrika-Connection im Spitzensport

am Sonntag ist das Finale der Frauen-Fußball-WM. Dann entscheidet sich, ob die Spanierinnen oder Engländerinnen den Pokal mit nach Hause nehmen. Zugegeben, im Fußball spielt der kleine Golfstaat Bahrain keine bedeutende Rolle, anders sieht es aber zum Beispiel in der Leichtathletik aus. Hier haben Sportlerinnen und Sportler, die unter der Flagge des arabischen Königreichs angetreten sind, schon einige Goldmedaillen gewonnen. Doch diese Spitzensportler sind nicht in Bahrain geboren, sondern nur dort eingebürgert; sie stammen eigentlich aus Marokko, Äthiopien, Kenia oder Somalia.

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