Streit um Ressourcen: Tod von über 400 Menschen in Nigeria verurteilt
Nairobi/Abuja - Die Vereinten Nationen haben die Ermordung von mehr als 400 Menschen im Konflikt zwischen Bauern und Hirten in Nigeria verurteilt. Diese wahllosen Tötungen im östlichen Bundesstaat Benue seien schockierend, erklärte der UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in Nigeria, Matthias Schmale, am Dienstag. In der Region herrscht seit Jahren ein Konflikt zwischen sesshaften Bauern und nomadischen Viehhirten, der sich wegen der Klimakrise immer weiter verschärft. Allein in den vergangenen Wochen wurden Hunderte Menschen in dieser Auseinandersetzung getötet.