Weltsozialgipfel ruft zum Kampf gegen globale Armut auf

Genf, Doha - Dutzende Staats- und Regierungschefs haben am Dienstag in Doha auf dem Zweiten Weltgipfel für soziale Entwicklung ihren Kampf gegen die Armut bekräftigt. Sie verabschiedeten die Erklärung von Doha, in der das Engagement für den Aufbau gerechter Gesellschaften betont wird. Die Regierungen wollen sich für die Schaffung menschenwürdiger Arbeitsplätze und die Ausweitung sozialer Sicherungssysteme einsetzen. Außerdem beinhaltet die Erklärung einen Aufruf zum Schutz der Menschenrechte.

UN-Generalsekretär ruft auf Sozialgipfel zum Kampf gegen Armut auf

Genf/Doha -  UN-Generalsekretär António Guterres hat zum Auftakt des Weltsozialgipfels die Staatengemeinschaft zum entschlossenen Kampf gegen die Ungleichheit aufgerufen. Nahezu 700 Millionen Menschen lebten in extremer Armut, während das reichste Prozent der Erdbevölkerung fast die Hälfte des globalen Vermögens angehäuft habe, kritisierte Guterres am Dienstag in Doha (Katar).

Welternährungsprogramm startet Hilfe für Betroffene von "Melissa"

Mexiko-Stadt, Port-au-Prince - Fast sechs Millionen Menschen in Jamaika, Kuba und Haiti sind nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen von den Folgen des Hurrikans „Melissa“ betroffen. Die UN-Organisation startete am Montag (Ortszeit) einen dringenden Nothilfeaufruf in Höhe von 64 Millionen Euro, um lebensrettende Unterstützung für 1,1 Millionen Menschen in den betroffenen Ländern zu leisten.

Umweltschützer sehen COP 30 als Bewährungsprobe für Bundesregierung

Berlin - Umweltorganisationen und Hilfswerke appellieren an die Bundesregierung, sich beim anstehenden Weltklimagipfel (COP 30) entschieden für mehr Klimaschutz einzusetzen. Deutschland sei gefordert, „auf dieser internationalen Bühne wirklich stark aufzutreten“, sagte die Sprecherin der Klima-Allianz Deutschland, Viviane Raddatz, am Montag bei einer gemeinsamen Online-Pressekonferenz mit dem entwicklungspolitischen Dachverband Venro.

Tansania: Samia Suluhu Hassan als Präsidentin vereidigt

Nairobi/Dodoma/Daressalam - Die tansanische Präsidentin Samia Suluhu Hassan ist für eine neue Amtszeit vereidigt worden. Die Zeremonie fand am Montagvormittag laut Medienberichten unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Hauptstadt Dodoma statt. Nach der umstrittenen und von Gewalt überschatteten Wahl am Mittwoch herrscht Ausnahmezustand in dem ostafrikanischen Land: Normalerweise ist das Stadion der Ort für die Vereidigung, diesmal aber wurde die Zeremonie auf ein Militärgelände verlegt, wie in der Live-Übertragung des tansanischen Staatssenders TBC zu sehen war.

Weltsozialgipfel in Doha überschattet von Kürzungen

Genf - Drängende entwicklungspolitische Herausforderungen stehen im Zentrum des zweiten Weltsozialgipfels in Doha. Das am Dienstag beginnende dreitägige Treffen in Katar wird allerdings überschattet von Kürzungen in der internationalen Entwicklungshilfe.

Der Gipfel soll laut den Vereinten Nationen Maßnahmen zur Beseitigung der Armut, zur Förderung von Vollbeschäftigung und menschenwürdiger Arbeit sowie zum sozialen Zusammenhalt vorantreiben. Zudem sollen die Teilnehmer der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung neue Impulse verleihen.

UN-Sicherheitsrat stimmt für Autonomie von Westsahara unter Marokko

Nairobi/New York - Der UN-Sicherheitsrat hat sich dafür ausgesprochen, dass die Region Westsahara künftig autonome Region von Marokko werden soll. Am Freitag (Ortszeit) stimmten 11 der 15 Delegierten in New York für die baldige Umsetzung von Verhandlungen und verlängerten die UN-Mission für das Referendum in der Westsahara (Minurso) um ein Jahr.

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