Flucht und Migration
Die Schweizer Journalistin Meret Michel beschreibt in ihrem Buch „Beirut. Splitter einer Weltstadt“ anschaulich die prekäre Situation der Menschen in Beirut und erklärt dabei wichtige Hintergründe und Zusammenhänge zum Libanon.
Seinen jüngsten Roman „In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied“ widmet der schweizer-irakische Autor Usama Al Shahmani der Vertreibung der irakischen Juden in den 1950er Jahren. Anhand der Geschichte eines Sohnes, der die Asche des Vaters im Tigris beisetzen soll, erzählt er von Ausgrenzung, Vertreibung und dem Verlust einer Welt, wie es sie heute im Nahen Osten nicht mehr gibt.
Seit Kurzem erlaubt die thailändische Regierung Geflüchteten aus Myanmar, offiziell im Land zu arbeiten. Gut so: Das hilft den Geflüchteten ebenso wie der Wirtschaft des Landes, kommentiert Barbara Erbe.
Dass die Bundesregierung auf Terroranschläge mit schärferen Regeln für Migranten reagiert, ist nicht nur unwirksam, sondern kontraproduktiv, schreiben Fachleute des BICC.
Seit dem Sturz der Assad-Regierung im Dezember 2024 sind rund drei Millionen vertriebene oder ins Ausland geflüchtete Syrerinnen und Syrer nach Hause zurückgekehrt. Viele andere zögern noch oder können es sich nicht leisten. Denn nach dreizehn Jahren Krieg ist die Zerstörung in ihrer Heimat gewaltig.
In ihrem sehr persönlichen Dokumentarfilm beleuchten Lina Vdovîi und Radu Ciorniciuc die Folgen von Gewalt und Ausbeutung. Die Journalistin aus Moldau und ihr rumänischer Ehemann reisen nach Italien, um ihrem einstmals gewalttätigen Vater zu helfen, der nun selbst von seinem Arbeitgeber misshandelt wird.
Muslime haben in Indiens Bundesstaat Assam mit Verdächtigungen und Ausbürgerungsversuchen zu kämpfen. Unter der hindu-nationalistischen Regierung weitet sich das nun auf ganz Indien aus, bis hin zu Deportationen.
Seit einem Jahr hat die Schweiz wieder eine Botschaft in Bagdad, jetzt wurde sie offiziell eingeweiht. Sie will unter anderem die wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern. Nimmt sie die Korruptionsrisiken im Irak dabei ernst genug?
Auch Kinder leiden unter dem härteren Vorgehen gegen Geflüchtete. Doch Kinderrechte und Menschenwürde dürfen keine Verhandlungsmasse im Streit um politische Stimmungen sein, schreibt Katrin Weidemann, Vorsitzende der Kindernothilfe, in ihrer Herausgeberkolumne.
Viele Errungenschaften, etwa zu Gleichberechtigung und Vielfalt, werden gerade infrage gestellt oder zurückgedreht. Der Sozialwissenschaftler Jerker Edström erklärt, warum Populisten und Rechtsextreme Minderheiten dämonisieren und damit Massen manipulieren wollen.
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