Arbeit

In Nepal stammt ein Fünftel der exportierten Kunsthandwerksprodukte aus fairem Handel, viel mehr als im weltweiten Durchschnitt. Wie das erreicht worden ist, erklärt Srishti Bajracharya von einem Fair-Handels-Unternehmen aus Kathmandu.
In ihrem Buch beleuchten die drei Autorinnen und Autoren die Industrie, die hinter getricksten Anrufen und betrügerischen Chatnachrichten steckt. Ein umfangreiches und auch spannendes Werk für alle, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen.
Brasilien ist Pionier bei der Bekämpfung moderner Sklaverei. Eine Brigade spürt im ganzen Land Ausbeuter auf und zieht sie zur Rechenschaft. Auch Großkonzerne haben sie im Visier.
Österreich fehlen Zehntausende Pflegekräfte. Um den Mangel abzufedern, rekrutiert es zunehmend im Ausland, vor allem im globalen Süden. Das zeigt erste Erfolge, doch die langwierige Anerkennung ausländischer Qualifikationen ist für manche frustrierend.
In ihrem sehr persönlichen Dokumentarfilm beleuchten Lina Vdovîi und Radu Ciorniciuc die Folgen von Gewalt und Ausbeutung. Die Journalistin aus Moldau und ihr rumänischer Ehemann reisen nach Italien, um ihrem einstmals gewalttätigen Vater zu helfen, der nun selbst von seinem Arbeitgeber misshandelt wird.
Die ghanaische Regierung will den illegalen Goldbergbau eindämmen. Bislang setzt sie auf die falschen Instrumente, sagt der Politikwissenschaftler Gabriel Botchwey.
Die 16-jährige Carla muss ihren Vater vertreten, der wegen einer Schussverletzung seine Tagelöhner nicht zu seiner Kupfermine fahren kann. Mit eisernem Willen setzt sie sich in dem spannenden chilenischen Sozialdrama gegen die patriarchalischen Machtstrukturen der Männerclique durch.
Über die Hälfte der Bevölkerung Burkina Fasos arbeitet in der informellen Wirtschaft, etwa als Händlerin oder als Schneider. Das ist ein hartes Geschäft, aber in der Not hilft man sich gegenseitig.
Die Suche nach einem Arbeitsplatz mit Kranken- und Rentenversicherung ist für viele junge Menschen in Indonesien aussichtslos. Die Folge ist Resignation.
Deutschland schließt immer mehr Migrationsabkommen, um Flüchtlinge und Migranten abzuschieben und ausländische Fachkräfte anzuwerben. Das Entwicklungsministerium flankiert das – aber mit anderem Fokus.
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