Studien
Beziehungen zu Afrika
Während der Einfluss Russlands und Chinas in Afrika in den letzten Jahren gewachsen ist, ist der des Westens zurückgegangen. Eine aktuelle Studie rät westlichen Staaten, ihre Interessen offener, aber auch mit mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse Afrikas zu verfolgen.
Simbabwe
Von der steigenden globalen Nachfrage an Lithium will auch Simbabwe profitieren. Doch die Arbeitsbedingungen in den Minen sind sehr schlecht und die ökologischen und sozialen Folgeschäden des Abbaus schwerwiegend, zeigt ein Forschungsbericht.
Nigeria
Im Nordosten Nigerias erhebt der Islamische Staat Provinz Westafrika Steuern und bietet etwa Gesundheitsdienste, Agrarhilfen und eine Justiz. Das bringt ihm Legitimität, findet ein Forscher.
Biodiversität
Auf 2,5 Prozent aller Ackerflächen weltweit wird Baumwolle angebaut. Kleinbauern arbeiten dabei umweltschonender und effizienter als industrielle Betriebe, betont eine aktuelle Studie.
Gewalt und Fragilität
Die Weltbank legt eine Bestandsaufnahme von extremer Armut und Not in fragilen Staaten und Ländern mit Gewaltkonflikten vor. Sie ist schonungslos, aber schematisch.
Landwirtschaft
Die Nahrungsmittelproduktion ist ein riesiger Absatzmarkt für Öl- und Gaskonzerne. Eine Studie erklärt, warum man den Sektor dringend dekarbonisieren muss und wie das ginge.
Bildung
Als Hauptgrund dafür, dass Mädchen im globalen Süden schlechte Bildungschancen haben, gelten Teenagerschwangerschaften. Dabei versperren ihnen in erster Linie Ungleichheit und Armut den Schulbesuch, zeigt eine Studie aus Malawi.
Agrarwirtschaft
Ein wachsender Teil der weltweiten Agrarfläche ist im Besitz von Großinvestoren, berichtet eine Studie und fordert eine Umverteilung sowie internationale Steuerreformen.
Rohstoffe
Anders als der CO2-Ausstoß der Weltwirtschaft gilt ihr Hunger nach verschiedensten Rohstoffen selten als große Gefahr. Ist er aber, zeigt eine neue Studie über globale Materialflüsse.
Nachhaltigkeitsziele
Forschende der Universität Göttingen haben zusammen mit Misereor eine neue Methode zur Armutsmessung entwickelt. Sie gewichtet gesunde Ernährung stärker; das ergibt eine erhöhte Zahl der Menschen in Armut.
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