UN: Im nächsten Jahr brauchen 305 Millionen Menschen humanitäre Hilfe
Genf, Frankfurt a.M. - Rund 305 Millionen Menschen in Not werden im kommenden Jahr laut den Vereinten Nationen auf humanitäre Hilfe angewiesen sein. Kriege, Extremwetter infolge des Klimawandels und eine ungerechte Chancenverteilung hätten viele Menschen ins Unglück gestürzt, warnten die UN am Mittwoch in Genf.
Netumbo Nandi-Ndaitwah wird erste Präsidentin Namibias
Nairobi/Windhuk - Netumbo Nandi-Ndaitwah wird Präsidentin in Namibia und damit erste Frau an der Spitze des Staates. Die Nationale Wahlkommission erklärte die 72-Jährige am späten Dienstagabend zur Gewinnerin der Präsidentschaftswahl vom vergangenen Mittwoch. Die Kandidatin der Regierungspartei Swapo gewann mit 57,69 Prozent der Stimmen, die beiden Oppositionskandidaten landeten abgeschlagen bei 26 und 5 Prozent.
Internationales Gericht: Maduro bei Wahl in Venezuela begünstigt
Berlin/San José - Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte hat der venezolanischen Regierung die Verletzung der politischen Rechte des früheren Präsidentschaftskandidaten Henrique Capriles vorgeworfen. Dabei seien das Recht auf freie Meinungsäußerung, auf Gleichheit vor dem Gesetz und sein Rechtsschutz verletzt worden, heißt es in einem am Montag (Ortszeit) auf der Internetplattform X veröffentlichten Urteil. Capriles war 2012 und 2013 als Kandidat des Oppositionsbündnisses angetreten.
Kämpfe in Syrien: Helfer warnen vor Zuspitzung der humanitären Krise
Berlin, Amman - Nach den neu aufgeflammten Kämpfen rund um Aleppo warnen Hilfsorganisationen vor einer Verschärfung der humanitären Krise in Syrien. Dutzende Menschen seien bei Bombardierungen getötet und viele weitere verletzt worden - „die meisten von ihnen Frauen und Kinder“, erklärte die Landesdirektorin für Syrien des „International Rescue Committee“ (IRC), Tanya Evans, am Dienstag in der jordanischen Hauptstadt Amman. Besorgt äußerten sich auch die Diakonie Katastrophenhilfe und der UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk.
Guinea: Dutzende Tote bei Massenpanik bei Fußballspiel
Dakar/Conakry - In Guinea sind bei einer Massenpanik während eines Fußballspiels Dutzende Menschen getötet worden. Die Behörden sprachen laut dem Nachrichtenportal „Media Guinée“ bei einer vorläufigen Bilanz am Montag von 56 Toten, andere Medien gingen von bis zu 100 Opfern aus, darunter auch Kinder. Die Massenpanik im Stadion der Stadt Nzerekore war am Sonntagnachmittag nach Ausschreitungen aufgrund einer Schiedsrichterentscheidung beim Finalspiel eines lokalen Fußballturniers zu Ehren von Juntachef Mamady Doumbouya entstanden.
Rund 1.000 aus Schmuggel gerettete Tiere zurück in Madagaskar
Dakar/Antananarivo - Rund 1.000 aus Madagaskar geschmuggelte Wildtiere werden wieder zurückgebracht. Es handele sich um Schildkröten und Lemuren, die im Mai in Südthailand aus den Händen eines Wildtierhändlerrings gerettet wurden, berichtete die Zeitung „L’Express de Madagaskar“ am Montag. Laut dem französischen Sender RFI handelt es sich um die größte Rückführung von Wildtierarten in der Geschichte Madagaskars.
El Salvador: Katholische Kirche fordert Festhalten an Bergbauverbot
Mexiko-Stadt, San Salvador - Der Erzbischof von San Salvador, José Luis Escobar, hat die salvadorianischen Behörden aufgefordert, am Verbot des Edelmetallbergbaus festzuhalten. Der Bergbau würde die jetzt schon prekäre ökologische Situation im Land verschlimmern, was insbesondere bei den ärmeren Schichten zu „Krankheiten und Tod“ führen könnte, schrieb das Oberhaupt der katholischen Kirche von El Salvador in einer am Sonntag (Ortszeit) auf der Online-Plattform X veröffentlichen Mitteilung.