Katastrophenhilfe stellt 500.000 Euro für Flutgebiete im Kongo bereit
Frankfurt a.M., Berlin - Hilfsorganisationen haben Unterstützung für die Flutgebiete im Ostkongo angemahnt. In der Provinz Süd-Kivu seien in den vergangenen Tagen Hunderte Häuser durch Überschwemmungen und Erdrutsche zerstört worden, erklärte die Diakonie Katastrophenhilfe am Dienstag in Berlin. Die lokalen Behörden hätten um Hilfe gebeten.
UN-Hochkommissar warnt vor endlosem Kreislauf der Gewalt in Haiti
Genf - Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, hat vor einem endlosen Kreislauf der Gewalt in dem karibischen Inselstaat Haiti gewarnt. Die Menschen Haitis litten unaufhörlich unter extremen Grausamkeiten von Banden und Gangstern, erklärte Türk am Dienstag in Genf. Allein im April seien mehr als 600 Menschen in einer neuen Welle der Gewalt getötet worden, die etliche Viertel der Hauptstadt Porte-au-Prince getroffen habe.
Ministerium: Rückgabe der Benin-Bronzen nicht an Bedingungen geknüpft
Berlin - Die Rückgabe der in der Kolonialzeit geraubten Benin-Bronzen ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes nicht an Bedingungen geknüpft worden. Wie ein Ministeriumssprecher am Montag in Berlin sagte, wurden die Skulpturen mit dem Ziel an Nigeria zurückgegeben, „historisches Unrecht wiedergutzumachen“.
Herero und Nama: Bundesregierung antwortet auf UN-Kritik
Berlin - In den festgefahrenen Streit über Entschädigungszahlungen wegen des Völkermords an den Herero und Nama kommt Bewegung. Das Auswärtige Amt hat am Montag in Berlin eine fristgerechte Antwort auf ein Schreiben angekündigt, in dem mehrere Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen unter anderem wirksame Reparationen gefordert hatte. Die Frist sollte im Laufe des Tages enden. Der Inhalt der deutschen Replik könne nachgelesen werden, wenn die UN das veröffentliche, sagte ein Ministeriumssprecher, ohne Details zu nennen.
"Keiner will ein zweites Jemen"
Nairobi/Khartum - Die Sorgen vor einer weiteren Ausweitung der Kämpfe im Sudan sind groß. Sollte aus dem Konflikt ein umfassender Bürgerkrieg werden, wäre das ein Albtraum für die Welt, sagte der ehemalige sudanesische Premierminister Abdalla Hamdok kürzlich auf einer Konferenz in Nairobi.
23.000 Menschen fliehen in Indien vor gewaltsamen Ausschreitungen
Bangkok, Neu-Delhi - Im Bundesstaat Manipur im Nordosten Indiens sind mehr als 23.000 Menschen vor gewaltsamen Auseinandersetzungen ethnischer Gruppen geflohen. Das berichtete der TV-Sender India Today unter Berufung auf das indische Militär am Montag. Die Menschen seien in temporäre Unterkünfte gebracht worden. Mindestens 53 Menschen kamen bei der Gewalt laut lokalen Medien ums Leben. Inzwischen sei die Situation aber unter Kontrolle, sagte Innenminister Amit Shah dem TV-Sender.
Care: Erdbebenopfer in Türkei und Syrien brauchen weiter Hilfe
Bonn - Drei Monate nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und im Nordwesten Syriens sind nach Angaben der Hilfsorganisation Care die Menschen in den Katastrophengebieten weiter auf humanitäre Hilfe angewiesen. „Die Situation der Menschen in den erdbebengeschädigten Gebieten in der Türkei und im Nordwesten Syriens ist katastrophal“, erklärte Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von Care Deutschland, am Freitag in Bonn. Millionen Menschen hätten ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren.
Massen-Festnahmen und Schnellverfahren in Nicaragua
Frankfurt a.M., Managua - Das Regime in Nicaragua hat Dutzende Menschen festgenommen und in Schnellverfahren angeklagt. Mindestens 57 Oppositionelle, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Medienschaffende seien in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Massen-Razzien festgenommen worden, berichtete das Exil-Nachrichtenportal „Divergentes“ am Donnerstag (Ortszeit). Sie seien wegen „Verschwörung zur Untergrabung der nationalen Integrität“ und der Verbreitung falscher Nachrichten angeklagt.